Wir sind der SFB 1436

Über Ihr Interesse an unserem SFB 1436 freue ich mich sehr. Die Anpassungsfähigkeit des Gehirns auf erhöhte mentale Anforderungen ist kaum verstanden. Im SFB 1436 bringen wir ForscherInnen aus der Medizin, Biologie, Psychologie, Physik und Informatik in spannenden Projekten zusammen um diese Lücke zu schließen. Wir setzen innovativste Technologien ein von denen einige weltweit nur in Magdeburg zur Verfügung stehen. Wir wollen herausfinden wie das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisiert und erhöht werden kann, sowohl im Gesunden als auch bei Erkrankungen.“

Prof. Dr. med. Emrah Düzel
Sprecher

„Die wirklich wichtigen Fragen der Neurowissenschaften lassen sich nur interdisziplinär angehen. Dieser SFB stellt eine solche Frage und hat alle Voraussetzungen sie zu beantworten.“

Dr. Michael Kreutz
stellvertretender Sprecher

All

Prof. Dr. Dr. med. Anne Albrecht

Dr. Stepan Aleshin

Dr. Kevin Allen

Dr. Maria Andres-Alonso

Prof. Dr. med. Frank Angenstein

SFB 1436 Mitglied Erika Atucha

Dr. Erika Atucha

Norman Aye

Dr. Elena Azañón

Dr. Kathrin Baldauf

David Baidoe-Ansah

Lara Barreira

Dr. Mandy Bartsch

Dr. Anne Bayrhammer

Tugce Belge

Dr. Matthew Betts

Maximilian Borgmeyer

Dr. Esra Boz

Nora Broda

Prof. Dr. Eike Budinger

Julia Buescher

Dr. Gürsel Caliskan

CRC 1436 member Xinyun Che

Xinyun Che

Yi Chen

Prof. Dr. Radoslaw Martin Cichy

Dennis Dalügge

Margarita Darna

Anwesha Das

Dr. Carine De Sousa

Lion David Deger 

Dr. Yunus Demiray

Dr. Nadine Diersch

Prof. Dr. Daniela Dieterich

Prof. Dr. Alexander Dityatev

Bianca Dupré

Archana Durairaja

Dr. Stefan Dürschmid

Prof. Dr. med. Emrah Düzel

SFB 1436 Mitglied Thomas Endres

Dr. Thomas Endres

Anna-Maria Felßberg

Prof. Dr. Markus Fendt

Marzieh Fereidouni

SFB 1436 Mitglied Larissa Fischer

Larissa Fischer

Erelle Fuchs

Hannah Gapp

Dr. Berta Garcia Garcia

Dr. Guilherme Gomes

Dr. Hendrik Griep

SFB 1436 Mitglied Kartazyna Grochowska

Dr. Katarzyna Grochowska

Lasse Güldener

Guruprasath Gurusamy

Prof. Dr. Dorothea Hämmerer

Prof. Dr. Michael Hanke

Prof. Dr. Max Happel

Dr. Dayana Hayek

Dr. Julia Henschke

SFB 1436 Mitglied Cornelia Hesse

Dr. Cornelia Hesse

Anne Hochkeppler

Prof. Dr. med. Jens-Max Hopf

Panagiotis Iliopoulos

Dr. Solveig Jandke

Shaobo Jia

Avinash Kalyani

Dr. Hiroshi Kaneko

Alexandros Karagiorgis

Dr. Anna Karpova

Amrit Kashyap 

Tamer Ayberk Kaya

Dr. Jasmin Kizilirmak

SFB 1436 Mitglied Christoph Knoll

Christoph Knoll

Jana Köhler

Prof. Dr. med. Michael Kreißl

Dr. Michael R. Kreutz

Prof. Dr. Kristine Krug

Felix Kuhn

Dr. Esther Kühn

Dr. Peter Landgraf

Dr. Nico Lehmann

Marina Leimann

Prof. Dr. Dr. med. Volkmar Leßmann

Dr. Michael Lippert

Lilli Marie Lümkemann

Dr. Falk Lüsebrink

Dr. Anne Maass

Liv Mahnke

Jonas Marquardt

Nico Marek

Martin Matke

Dr. Susanne Meis

Dr. Christian Merkel

Hadi Mirzapourdelavar

Petra Mocellin

Dr. Eóin Molloy

Dr. Thomas Munsch

Maryam Najafian

Prof. Dr. Toemme Noesselt

Dr. Anja Oelschlegel

Prof. Dr. Frank Ohl

Halla Mulla Osman

Dr. Janelle Pakan 

Prof. Dr. Stefan Pollmann

Nisha Prabhu

Dr. Matthias Prigge

SFB 1436 Mitglied Rajeev Raman

Dr. Rajeev Raman

Mark Revan Rangotis

Prof. Dr. med. Stefan Remy

Prof. Dr. med. Petra Ritter

Dr. Anni Richter

Dr. Julia Rödiger

Boyan Rong

Sebastian Samer

Parthiban Saravanakumar

Prof. Dr. Magdalena Sauvage

SFB 1436 Mitglied Theresa Schaaf

Theresa Schaaf

Amber Ruth Schembri

Prof. Dr. med. Mircea Ariel Schoenfeld

Nadine Schönemann

Dr. Dr. med. Björn Hendrik Schott

Prof. Dr. med. Stefanie Schreiber

Prof. Dr. Constanze Seidenbecher

Prof. Dr. Oliver Speck 

Dr. med. Max-Philipp Stenner

Prof. Dr. Oliver Stork

Dr. Peter Schulze

SFB 1436 Mitglied Beate Schumann-Werner

Beate Schumann-Werner

Dr. Hartmut Schütze

Svenja Schwarck

Dr. Vladislava Segen

Lisa Seifried

Linda Sempf

Dr. Elaheh Soleimanpour

Ursula Spiegel

Harini Srinivasan

Dr. Weilun Sun

Marco Taubert

Prof. Dr. Marco Taubert

Dr. Jana Tegelbeckers

Prof. Dr. med. Markus Ullsperger

Dr. Peter Vavra

Alisa Vlasenko

Niklas Vockert

Dr. Alice Weiglein

Tim Adrian Wendlandt

Prof. Dr. Thomas Wolbers

Dr. Pingan Yuanxiang

Dr. Gabriel Ziegler

Dr. Gabriel Ziegler

Fabian Zmiskol

Prof. Dr. Dr. med. Anne Albrecht

Anne Albrecht hat den Lehrstuhl für Neuroanatomie am Institut für Anatomie der Otto-von-Guericke Universität inne. Ihre Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der funktionellen Neuroanatomie des emotionalen Gedächtnisses und der Stressadaptation. Sie unterichtet außerdem Medizinstudierenden im 1. Und 2. Studienjahr in Anatomie.

Im Focus Ihrer wissenschaftlichen Arbeit steht die Untersuchung GABAerger Interneurone und Neuropeptide bei Lernen, Gedächtnisbildung und Stressverarbeitung in Nagermodellen. Um die Rolle von z.B. Orexin in Schaltkreisen der Gedächtnisbildung zu analysieren, nutzt ihre Gruppe neuronales Tracing, hochauflösende Methoden zur Expressionsanalyse (RNAScope, lasergestützte Mikrodissektion & qPCR) sowie virale und pharmakologische Interventionen in Verbindung mit Verhaltensanalysen in Mäusen sowie strukturellen und molekularen Untersuchungen in Zell- und Gewebekulturen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:A07 Orexinerge Modulation neuraler Ressourcen

Dr. Stepan Aleshin

Ich arbeite als Postdoc in der Gruppe für molekulare Neuroplastizität am DZNE in Magdeburg. Ich habe einen Abschluss in Virologie (MSc) und Molekularbiologie (PhD). Während meiner wissenschaftlichen Laufbahn interessierte ich mich für Verhaltensexperimente und deren Modellierung, neurodegenerative Krankheiten und integrative/theoretische Neurowissenschaften. Neben meiner wissenschaftlichen Arbeit  Reise ich gerne und führe Orientierungsläufe durch.

Dr. Kevin Allen

Kevin Allen ist Gruppenleiter in der Abteilung Klinische Neurobiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Seine Forschung zielt darauf ab, zu verstehen, wie unterschiedliche Hirnareale zur Navigation im Raum zusammenwirken. In seiner Forschungsgruppe werden elektrophysiologische Ableitungen, Optogenetik und Verhaltensexperimente bei Mäusen kombiniert, um herauszufinden, inwiefern verschiedene Netzwerke und Zellpopulationen zur räumlichen Orientierung beitragen.

Institut:Universitätsklinikum Heidelberg

:DKFZ Heidelberg

Project Title:B03 Grid cell-Integrität als neurale Ressource für Navigation und episodisches Gedächtnis?

Dr. Maria Andres-Alonso

Dr. rer. nat Maria Andres-Alonso schloss ihr Biologiestudium an der Universität von Navarra, Spanien, ab. Nach ihrem Master in Neurowissenschaften am University College London, UK, wechselte sie in das Labor von Dr. Anna Fejtova und Dr. Eckart Gundelfinger am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), wo sie im Rahmen eines von Dr. Michael Kreutz koordinierten Marie-Curie-ITN-Programms ihre Doktorarbeit durchführte. Derzeit arbeitet sie als Senior Post-Doc in der von Dr. Michael Kreutz geleiteten Forschungsgruppe Neuroplastizität am LIN. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Funktion degradativer Organelle an synaptischen Stellen sowie auf dem Beitrag mikrosekretorischer Systeme zur Aufrechterhaltung der Proteostase synaptischer Membranproteine.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A04 Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch das Anti-Aging Hormon Klotho – Von molekularen Mechanismen zu Interventionen

Prof. Dr. med. Frank Angenstein

Ich bin seit 2012 Leiter der Arbeitsgruppe “Funktionales Neuroimaging“ am Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg. Meine Arbeit fokussiert sich zum einen auf die Suche nach den neurophysiologischen Grundlagen der fMRT Bildgebung und zum anderen auf die Frage wie verschiedene modulatorische Transmittersysteme die Interaktion des Hippocampus mit einzelnen cortikalen und subcorticalen Hirnstrukturen beeinflussen und wie sich dies unter verschiedenen pathologischen Bedingungen verändert. Dafür werden einzelne Strukturen des Gehirns selektiv durch elektrische, optogenetische oder chemogenetische Stimulation aktiviert und gleichzeitig die dadurch ausgelösten neuronalen Aktivitäten zum einen direkt durch in-vivo elektrophysiologische Ableitungen im Hippokampus und zum anderen indirekt im gesamten Gehirn mit Hilfe der fMRT Messungen gemessen.

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Magdeburg

Project Titel:Z01 Funktionelle Analyse neuronaler Netzwerke und Kleintierbildgebung in vivo

Dr. Elena Azañón

Elena Azañón studierte Psychologie an der Universität von Barcelona. Nach ihrer Doktorarbeit bei Salvador Soto-Faraco erhielt sie ein Marie-Curie-Stipendium, um am Institute of Cognitive Neuroscience (University College London) in der Gruppe von Patrick Haggard zu arbeiten (2012-2014). Nach Abschluss ihrer ersten Postdoc-Stelle setzte sie ihre wissenschaftliche Arbeit an der Birkbeck University London als Senior Postdoc in der Arbeitsgruppe von Matthew Longo fort (2014-2018). Seit 2018 ist sie mit einer Dorothea-Erxleben-Gastprofessur an der Fakultät für Naturwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg tätig. Derzeit leitet sie das Somatosensorik- und Körperwahrnehmungslabor am Leibniz-Institut für Neurobiologie und an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als Junior Research Leader.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C03 Monitoring vs. Automatisierung: Neuronale Ressourcen zum Erlernen sensomotorischer Fertigkeiten

Lara Barreira

Ich bin Doktorandin am Institut für Anatomie. Ich interessiere mich für die Mechanismen, die es der kognitiven Flexibilität ermöglichen, Umweltinformationen in das Lernen und das Gedächtnis zu integrieren. Im Rahmen des A07-Projekts untersuche ich, wie zirkadiane Rhythmen die kognitiven Funktionen modulieren. Ich konzentriere mich darauf, zu erforschen, wie orexinerge Neuronen das Schlaf- und Wachsystem modulieren. Zu diesem Zweck verwende ich zirkadiane Störungen, pharmakologische Instrumente, virale Interventionen, Gedächtnistests und Verhaltensaufgaben.

Dr. Mandy Bartsch

Ich arbeite als Postdoc in der Arbeitsgruppe von Prof. Jens-Max Hopf am LIN und interessiere mich vor allem für menschliche Aufmerksamkeit und Wahrnehmung sowie Wissenschaftskommunikation. Um die raumzeitliche Dynamik der kortikalen Prozesse zu erfassen, die der Aufmerksamkeitsverteilung zugrunde liegen, messe ich EEG und MEG an gesunden Probanden, während diese Aufgaben am Bildschirm durchführen.

Dr. Matthew Betts

Matthew ist Principal Investigator am Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU). Er leitet ein Forschungsprogramm, das darauf abzielt zu verstehen, wie strukturelle Veränderungen subkortikaler neuromodulatorischer Systeme mit dem kognitiven Abbau im Alter und mit den klinischen und pathologischen Manifestationen neurodegenerativer Erkrankungen zusammenhängen. Dabei werden neuartige strukturelle MR-Bildgebungstechniken mit Ultrahochfeld-MRT, PET-Bildgebung, Liquor-Biomarker und Verhaltensaufgaben kombiniert. Er ist Mitbegründer des Locus Coeruleus Imaging Meeting, das Kliniker, Neuropathologen, Physiker und kognitive Neurowissenschaftler zusammenbringt, um die Rolle des noradrenergen Locus Coeruleus bei neurodegenerativen Erkrankungen besser zu verstehen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Titel:A08 Der Beitrag des noradrenergen Systems zur neuralen Ressource im Alter

Maximilian Borgmeyer

Max kommt aus Hamburg, Deutschland. Er studierte Biowissenschaften an der Universität Rostock und erwarb seinen M.Sc. in Biologie mit Spezialisierung auf Molekularbiologie und Biotechnologie an der Universität Hamburg in 2016. Von 2017 bis 2022 promovierte er in der NPlast-Gruppe, wo er jetzt als Postdoc arbeitet. Max erforscht derzeit Golgi-Satelliten in neuronalen Dendriten

Prof. Dr. Eike Budinger

Eike Budinger studierte Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin mit den Schwerpunkten Zoologie, Verhaltensbiologie und Mikrobiologie und anschließend am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg in der Abteilung „Akustik, Lernen und Sprache“ bei Prof. Henning Scheich, wo er die funktionelle Organisation des auditorischen Kortex untersuchte. Seitdem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am LIN in den Bereichen Akustik, Lernen und Systemphysiologie sowie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) Magdeburg. Seit 2005 leitet er die Projektgruppe „Funktionelle Neuroanatomie“ und seit 2017 das 9,4 Tesla „Small Animal MRI Laboratory“. Er habilitierte 2015 an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der OvGU und erhielt 2021 den Titel eines außerplanmäßigen Professors.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:B06 Mobilisierung der neuronalen Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit

Julia Buescher

Ich arbeite als Doktorandin am Leibniz Institut für Neurobiologie und habe mich auf Verhaltensneurowissenschaften spezialisiert. Im Rahmen des Projekt B01 untersuche ich wie das Netzwerk zwischen Hippocampus und präfrontalen Kortex zu Unterschieden in der Fähigkeit Objekte im Raum wieder zu erkennen führt. In diesem Zusammenhang interessiere ich mich für interindividuelle Unterschiede bei Mäusen, die eine Objekt-am-Platz-Aufgabe erfüllen, und untersuche die zugrunde liegenden Unterschiede im neurokognitiven Schaltkreis.

Dr. Gürsel Caliskan

Ich untersuche Veränderungen auf Zell- und Schaltkreisebene in Tiermodellen von Angst und Furcht durch die Kombination verschiedener Ansätze, einschließlich Elektrophysiologie, Verhalten und Pharmakogenetik (DREADDs). Meine derzeitige Forschung konzentriert sich auf die Identifizierung physiologischer und pathologischer Veränderungen in den Aktivitätsmustern des Hippocampus und deren Beziehung zur Modulation hippocampaler Engramme in Tiermodellen neuropsychiatrischer und neurodegenerativer Störungen. Ich interessiere mich auch für die Auswirkungen der Darmmikrobiota auf die Plastizität und Oszillationen des Hippocampus.

Xinyun Che

Xinyun Che studierte an der China Agriculture University Biologie. 2019 erhielt sie ihren Master-Abschluss in Biotechnologie an der University of Queensland. Bevor sie 2021 ihr Promotionsstudium am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg begann, arbeitete sie ein Jahr lang als Forschungstechnikerin an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.

Prof. Dr. Radoslaw Martin Cichy

Radek Cichy ist ein Kognitionswissenschaftler und Leiter der Gruppe Neuronale Dynamik Visueller Kognition an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsgruppe erforscht wie das Gehirn den konstanten Fluss der auf die Retina reffenden Photonen in eine bewusste, aus Objekten bestehende und geordnete Wahrnehmung übersetzt. Zu diesem Zweck kombiniert die Arbeitsgruppe Methoden aus verschiedenen Disziplinen: Verhaltensmessungen aus der Psychologie, Hirnmessungen aus den Neurowissenschaften und maschinelles Lernen sowie konnektionistische Modellierung aus den Computerwissenschaften. Radek Cichy ist Empfänger der Förderung durch das Emmy Noether Programm sowie des ERC Starting Grants. Er ist Direktor des Center for Cognitive Neurocience Berlin an der FUB.

Institut:Freie Universität Berlin

Project Title:B02 Neurale Ressourcen der mnemonischen Diskrimination und ihre Interaktion mit verborgener Pathologie bei älteren Erwachsenen und SuperAgern

Dennis Dalügge

coming soon

Margarita Darna

Margarita ist Doktorandin am Leibniz-Institut für Neurobiologie. Sie studierte Neurobiologie und interessiert sich für menschliche Kognition. In ihrer Forschung verwendet sie nicht-invasive Methoden wie Elektroenzephalographie und Magnetresonanztomographie, um das menschliche Verhalten zu untersuchen. Durch Computer-basierte Methodenversucht sie herauszufinden, welche Faktoren bei der Kognition eine Rolle spielen könnten.

Anwesha Das

Anwesha Das ist Doktorandin am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg und arbeitet in den Gruppen von Dr. Azañón und Dr. Stenner. Bevor sie im September 2021 mit ihrer Promotion begonnen hat, absolvierte sie ihr Masterstudium in Neurowissenschaften am National Brain Research Centre in Indien. Im SFB1436 gehört sie zum Teilprojekt C03 und untersucht die kognitiven Ressourcen, die mit dem Erlernen motorischer Fähigkeiten bei gesunden Menschen verbunden sind. Zur Aufklärung dieser Fragen werden Verhaltensanalysen und Magnetoenzephalographie (MEG)-Daten herangezogen.

Dr. Carine De Sousa

Carine De Sousa ist seit August 2021 Postdoktorandin im Team von Prof. Dr. Kristine Krug an der OVGU. Sie promovierte in Neurowissenschaften an der Universität von Lyon in Frankreich. Ihr Dissertationsthema war die lokale neuronale Kodierung höherer kognitiver Funktionen mittels elektrophysiologischer Ableitungen. Ihre derzeitige Forschung konzentriert sich auf größere neuronale Netzwerke, um die neuronalen Mechanismen der Entscheidungsfindung mithilfe von Neuroimaging und Hirnstimulation zu verstehen.

Lion David Deger 

coming soon

Dr. Nadine Diersch

Nadine Diersch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin/Principal Investigator in der Altern, Kognition & Technologie Forschungsgruppe am DZNE Magdeburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit altersbedingten Veränderungen während des Erlernens und Wiedererinnerns von räumlichen Informationen unter der Verwendung behavioraler Forschungsmethoden, Virtueller Realität (VR) Paradigmen, verschiedener Modellierungsmethoden sowie MRT Bildgebung. Vor kurzem hat sie die mobile App „Explore“ entwickelt, die GPS und Sensordaten aufzeichnet, während die Nutzer*innen eine Navigationsaufgabe in der realen Welt lösen, mit dem Ziel zu erforschen, inwieweit sich aus derartigen digitalen Daten gesundheitsrelevante Informationen ableiten lassen, um zwischen gesunden und pathologischen Altern zu differenzieren. Die App wird in dem B04 Projekt als Trainingstool verwendet werden, um den Einfluss hippokampaler Gefäßversorgungsmuster auf die neuronale Plastizität im Alter besser zu verstehen.

Prof. Dr. Daniela Dieterich

Daniela C. Dieterich richtete sich bereits sehr frühzeitig auf die Untersuchung relevanter Fragestellungen, die sich mit der Erforschung von neuronalen Schädigungen und synaptischer Plastizität beschäftigen. Für ihre Forschung kommt ein eigens von ihr entwickeltes experimentelles Werkzeug zum Einsatz – die metabolische Markierung de novo synthetisierter Proteine mittels funktionalisierter molekularer Grundbausteine. Mittels dieser Methodik widmet sie sich der Regulation neuronaler und gliärer Proteinhomöostase unter physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:A01 Der NMDA-Rezeptor-Komplex – eine integrale Schaltstelle für kognitive Flexibilität?

Prof. Dr. Alexander Dityatev

Alexander Dityatev ist Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Neuroplastizität am DZNE Magdeburg. Er leitet ein Forschungsprogramm zur Rolle der neuronalen extrazellulären Matrix bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Epilepsie, Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenz, Depression und Schizophrenie. Seine Hauptschwerpunkte sind die Biologie der extrazellulären Matrix, synaptische Plastizität und Synaptogenese, Elektrophysiologie, Verhaltensanalyse und Zwei-Photonen-Bildgebung bei wachen Mäusen. Er fungiert als Chefeditor der Sektion „Cellular Microenvironment“ des Journals Cells.

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Magdeburg

Project Title:A05 Die Integrität der Extrazellulären Matrix als neuronale Ressource kognitiver Flexibilität

Bianca Dupré

Bianca Dupré ist Teil des Koordinationsteams des Sonderforschungsbereiches 1436. Sie unterstützt die Projekte in allen Verwaltungsangelegenheiten und ist zentrale Ansprechpartnerin für die finanziellen Belange im Verbund.

Archana Durairaja

Ich habe einen Bachelor im Bereich Bioengineering aus Indien sowie einen Master in Integrativen Neurowissenschaften von der OvGU, Magdeburg. Derzeit bin ich Doktorandin in der Abteilung Neuropharmakologie emotionaler Systeme am Institut für Pharmakologie und Toxikologie, OvGU, unter der Betreuung von Prof. Markus Fendt. Im Rahmen meiner Promotion untersuche ich die geschlechtsdimorphe Rolle des Orexin-Systems bei der Regulation von kognitiver Flexibilität, Aufmerksamkeit und Impulsivität bei neuropsychiatrischen Störungen.  Ich verwende Verhaltensparadigmen wie die Aufmerksamkeitsverschiebungsaufgabe zur Beurteilung der kognitiven Flexibilität und ein automatisiertes Touchscreen-System zur Durchführung der visuellen Diskriminierung und Reaktionsaufgaben zur Beurteilung der Aufmerksamkeit und Impulsivität.

Dr. Stefan Dürschmid

Stefan Dürschmid erhielt ein Diplom in Pädagogik (2005) und Psychologie (2009). 2013 beendete sein PhD und war als visiting scholar an der UC Berkeley (2013-2014). Er ist Leiter der Forschungsgruppe „Sensorisches Lernen und Vorhersagen“ und reichte 2021 seine Habilitationsschrift an der Otto-von-Guericke Universität ein.

Institut: Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A03 Neuronale Ressourcenzuweisung durch räumliche Gedächtnisschaltungen, die mit fortschreitenden pathologischen Herausforderungen konfrontiert sind

Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Als Neurologe beschäftigt sich Emrah Düzel mit der funktionellen Anatomie menschlicher episodischer Gedächtnisnetzwerke, neuromodulatorischen Schaltkreisen, ihren klinischen und mechanistischen Veränderungen bei Alterung und Neurodegeneration und ihren Möglichkeiten der Plastizität. Er leitet das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung sowie die Gedächtnisambulanz an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Als Sprecher des Magdeburger Standortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE, Helmholtz-Gemeinschaft) unterstützt er die Durchführung und Auswertung von bildgebenden und kognitiven Maßnahmen zur frühen Alzheimer-Erkrankung. Außerdem ist er Teilzeitgruppenleiter am Institute of Cognitive Neuroscience am Universitäts-College London, Fellow der Max-Planck School of Cognition und Mitbegründer des Digital Health Start-ups neotiv. Innerhalb des neu gegründeten Deutschen Netzwerks der Gedächtnisambulanzen koordiniert er eine Arbeitsgruppe zu Digital Health und Telemedizin.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Magdeburg

Project Title:A04 Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch das Anti-Aging Hormon Klotho – Von molekularen Mechanismen zu Interventionen

Project Title:B02 Neurale Ressourcen der mnemonischen Diskrimination und ihre Interaktion mit verborgener Pathologie bei älteren Erwachsenen und SuperAgern

Project Title:Z03 Erstellung und Untersuchung einer Biomarker-basierten Alterskohorte

Anna-Maria Felßberg

coming soon

Prof. Dr. Markus Fendt

Markus Fendt ist Leiter einer Forschungsgruppe am Institut für Pharmakologie und Toxiologie der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Gruppe erforscht die neuropharmakologischen Grundlagen emotionaler und kognitiver Gehirnsysteme mit einem besonderem Interesse an Verhaltens- Endophänotypen neuropsychiatrischer Störungen. Dazu werden verschiedene Verhaltensparadigmen in Kombination mit molekularen und immunhistochemischen Analysen sowie systemischen und lokalen pharmakologischen und chemogenetischen Manipulationen an Wildtyp- und genetisch veränderten Labornagern eingesetzt.

:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:A01 Der NMDA-Rezeptor-Komplex – eine integrale Schaltstelle für kognitive Flexibilität?

Larissa Fischer

Larissa Fischer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Z03. Sie erhält Ende 2022 ihren Masterabschluss der Psychologie mit dem Schwerpunkt kognitive Neurowissenschaften. Sie studierte an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg mit einem Auslandsaufenthalt an der Universität Cambridge. Sie interessiert sich besonders für Lern-und Gedächtnisprozesse und wie sich diese im Alter verändern.

Dr. Berta Garcia Garcia

Berta Garcia-Garcia ist Nuklearmedizinerin. Während ihres Medizinstudiums wurde sie von der Abteilung für Anatomie, Histologie und Neurowissenschaften der Autonomen Universität Madrid angeworben, um sich mit den in der medizinischen Forschung am häufigsten verwendeten methodischen Verfahren vertraut zu machen, was zu einem fünfjährigen Kooperationsvertrag führte, der sich auf Ex-vivo-Gehirnkartierung konzentrierte. Später absolvierte sie eine Ausbildung zur Fachärztin für Nuklearmedizin in Pamplona (Spanien), wo sie dank der neuesten Zyklotrontechniken mit der auf Radioaktivität basierenden In-vivo-Bewertung des Gehirns vertraut gemacht wurde. Ihre aktuelle Arbeit findet am DZNE und am Universitätsklinikum Magdeburg statt. Unter anderem arbeitet sie aktiv in vielen Forschungsprojekten mit, vor allem in den Forschungsgruppen Multimodal Neuroimaging und Gemischte zerebrale Pathologien und kognitives Altern, wobei sie PET/MR-Studien mit verschiedenen Radiotracern durchführt und auch als Strahlenschutzbeauftragte tätig ist. Ihre Forschungsarbeit ist auf die Bewertung des Hirnstoffwechselspektrums vom normalen Altern bis zu den Risikostadien der Alzheimer-Krankheit und auf die Analyse der zerebralen Vaskularisierung in Bezug auf den kognitiven Status spezialisiert. Aufgrund der möglichen Implikationen des letzteren arbeitet sie derzeit an ihrer Dissertation zur Erlangung des Dr. med. Grades in Deutschland.

Dr. Guilherme Gomes

Ich bin ein brasilianischer Neurowissenschaftler und Mitglied der Forschungsgruppe Neuroplastizität (LIN). Ich interessiere mich für die molekularen Akteure, die komplexe Verhaltensweisen hervorbringen, und habe mich in den letzten zehn Jahren darauf konzentriert, wie die NMDAR-Signalübertragung die Expression von Genen steuert, die mit der Plastizität zusammenhängen. Als Mitglied des SFBs 1436 bin ich Teil der Projekte A02, A04 und Z01, und mein Ziel ist es, der SFB-Gemeinschaft modernste Methoden zur Erkennung und Manipulation von Engrammen zur Verfügung zu stellen.

Dr. Katarzyna Grochowska

Katarzyna M. Grochowska erwarb ihren M.Sc. in Biotechnologie an der Warschauer Universität für Biowissenschaften, Warschau, Polen. Anschließend promovierte sie am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) im Rahmen eines Marie Sklodowska-Curie ITN-Programms unter der Leitung von Dr. Michael Kreutz. Während ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit den molekularen Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen, insbesondere der Alzheimer-Krankheit. Derzeit untersucht sie die Mechanismen der Neurodegeneration, insbesondere im Zusammenhang mit der Kopplung von Erregung und Transkription, dem endolysosomalen Abbauweg und der neuroinflammatorischen Signalübertragung.

Guruprasath Gurusamy

Guru machte seinen Bachelor of Technology in Bioengineering an der Sastra University und seinen Master of Technology in Biomedical Engineering an der SRM University, Tamil Nadu, Indien. Derzeit arbeitet er mit Dr. Matthew Betts im CRC1436, IKND, zusammen, um den Beitrag des noradrenergen Systems zu den neuronalen Ressourcen im Alter zu verstehen, indem das Locus Coeruleus-Norepinephrin-System (LC-NA) durch körperliche Bewegung und kognitive Intervention moduliert wird. Er interessiert sich für die Erforschung der neuronalen, kognitiven und verhaltensbezogenen Marker des Alterns und der Demenz unter Verwendung physiologischer, psychophysischer und MRI (Magnetresonanztomographie)-Maßnahmen.

Prof. Dr. Dorothea Hämmerer

Dorothea Hämmerer hat an der Universität Trier, der Universität Paris X Nanterre, und der Universität Freiburg Psychologie studiert. Mit Beginn Ihrer Doktorarbeit am Max-Planck Institute fuer Human Development im Jahr 2006 setzt sie kognitiv-neurowissenschaftliche Methoden ein, um zu verstehen, warum wir zu unterschiedlichen Lebensaltern unterschiedliche kognitive Fähigkeiten haben. Ihre post-doc Studien haben Dorothea Hämmerer an die Technische Universität Dresden, das University College London (Institute for Cognitive Neuroscience und Welcome Trust Centre for Neuroimaging) sowie das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Magdeburg geführt. Sie haben ihr ermöglicht, ihre Fähigkeiten zur Magnetresonanzbildgebung und zur physiologischen und kognitiven Erfassung des Alterns und der Demenz zu erweitern. Mit dem Institute for Cognitive Neuroscience in London und dem Institut für Kognitive Neurowissenschaften unterhält sie auch momentan noch enge kollaborative Beziehungen.

In Ihrer Forschung versucht Dorothea Hämmerer zu verstehen, wie Altersunterschiede im Gehirn, insbesondere in neuromodulatorischen Systemen, Altersunterschiede in kognitiven Funktionen, insbesondere in der Aufmerksamkeitskontrolle, Entscheidungsfindung und im Gedächtnis über die gesamte Lebensspanne beeinflussen. Zusammen mit ihren Kollaborationspartnern entwickelt sie hierzu kognitive Paradigmen sowie nicht-invasive Bildgebungsmethoden, die Korrelate einzelner neuromodulatorischer Systeme (vor allem Dopamin und Noradrenalin) gezielter erfassen können. Neuromodulatorische Systeme sind aus bisher unbekannten Gründen besonders vulnerabel im Alter und gehören zu den am frühesten und am stärksten betroffen Hirnregionen in neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson- und Alzheimerdemenz. In ihrer aktuellen Forschung konzentriert sich Prof.  Hämmerer vor allem auf die Erforschung des noradrenergen Locus Coeruleus und setzt strukturelle und funktionelle Bildgebungsmethoden ein, um die frühesten kognitiven und neurophysiologischen Veränderungen in neurodegenerativen Erkrankungen abzubilden. Sie ist Mitbegründerin des Magdeburg Locus Coeruleus Imaging Meetings das, Kliniker, Tierforscher, Physiker und kognitive Neurowissenschaftler zusammenführt, um zu versuchen, die Rolle des noradrenergen Locus Coeruleus in neurodegenerativen Erkrankungen besser zu verstehen. Ihre Forschung wurde mit dem Brenda Milner Award und einem Senior Research Fellowship von Alzheimer Research UK ausgezeichnet. 

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:Universität Innsbruck

Project Title:A08 Der Beitrag des noradrenergen Systems zur neuralen Ressource im Alter

Prof. Dr. Michael Hanke

Michael Hanke ist Leiter des Psychoinformatik-Teams am Institut für Neurowissenschaften und Medizin – Gehirn und Verhalten (INM-7) des Forschungszentrums Jülich, wo er Forschungssoftware und Berechnungsmethoden für die auf maschinellem Lernen basierende Analyse und das funktionale Alignment von Neuroimaging-Daten entwickelt hat. Er wird bei der technischen Implementierung von Berechnungspipelines und deren Verbreitung helfen.

Institut:Forschungszentrum Jülich

:Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Project Title:Z02 Human imaging at meso-scale

Prof. Dr. Max Happel

Max Happel leitet die Arbeitsgruppe CortXplorer am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg und ist Professor für Physiologie an der MSB Medical School Berlin. Seine Arbeitsgruppe forscht zur Schaltkreisphysiologie am Nagermodell im Bereich von Lernen, Gedächtnis und Entscheidungsfindung. 

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

:MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin

Project Title:C02 Explorative Aufmerksamkeitsressourcenallokation durch den anterioren präfrontalen Kortex

Dr. Dayana Hayek

coming soon

Institut::Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Dr. Julia Henschke

Julia Henschke ist Postdoc in der Forschungsgruppe Neuronale Schaltungen & Netzwerkdynamik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie hat Biosystemtechnik und Neurowissenschaften studiert und ihre Promotion am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg abgeschlossen. Ihr Forschungsinteresse gilt der funktionellen Anatomie sensorisch-motorischer Systeme unter Verwendung einer Kombination aus Two-Photon Imaging und neuroanatomischen Techniken.

Dr. Cornelia Hesse

Der Schwerpunkt meiner Arbeit in den vergangenen Jahren lag und liegt noch in der Untersuchung und Darstellung der Aktivität neuronaler Netzwerke im Gehirn von Nagern mittels Elektrophysiologie, funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT, 4.7T & 9.4T Kleintier-MRT) und zyklischer Voltammetrie.
Dabei habe ich mich unter anderem darauf fokussiert, welchen Einfluss die Freisetzung elektrochemisch-aktiver Neuromodulatoren (wie Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Adenosin) auf die Aktivität neuronaler Netzwerke hat.

Prof. Dr. med. Jens-Max Hopf

Jens-Max Hopf ist Leiter der Abteilung für Kognitive Neurophysiologie und Inhaber des Lehrstuhls für Kognitive Neurophysiologie an der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg sowie Leiter der Gast-Forschergruppe Visuelle Aufmerksamkeit am Leibniz Institut für Neurobiologie in Magdeburg. Im Zentrum seines Interesses steht die Erforschung von Mechanismen der Aufmerksamkeitsorientierung im menschlichen visuellen Kortex. Hierfür kommen eine Reihe von nicht-invasiven Neuroimaging Verfahren, wie elektomagnetische Ableitungen (MEF/EEG) sowie das funktionelle MRT zum Einsatz.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B05 Strukturelle und funktionelle Determinanten der attentionalen Ressourcenzuweisung beim Verfolgen multipler Objekte und Merkmale

Panagiotis Iliopoulos

Ich bin derzeit Doktorand an der Universitätsklinik Magdeburg unter der Betreuer von Prof. Emrah Düzel und Prof. Radoslaw Cichy (FU Berlin). Ich habe mein Masterstudium der kognitiven Neurowissenschaften an der LMU München mit den Schwerpunkten Neuroimaging, menschliches Gedächtnis und kognitive Kontrolle abgeschlossen. Die Schwerpunkte meiner Forschung liegen in den Fragestellungen, wie unser Gehirn das Gedächtnis unterstützt, einschließlich der Schlüsselbereiche im medialen Temporallappen und darüber hinaus, und wie sich dies aufgrund von Alterung, Krankheit und Interventionen wie kognitivem Training verändert.

Dr. Solveig Jandke

Seit meiner Promotion im Bereich Neurowissenschaften arbeite ich als Postdoc in der Klinik für Neurologie der OvGU Magdeburg auf dem Gebiet der humanen/experimentellen zerebralen Mikroangiopathie. Wir untersuchen den Zusammenhang von Blut-Hirn-Schranken Störungen/ Gefäßwandschädigungen/ erweiterten perivaskulären Räumen mit Veränderungen der extrazellulären Matrix, Schäden der neurovaskulären Einheit und assoziierter (perivaskulärer) Inflammation. Zudem soll aufgedeckt werden, welche mikrovaskulären Reservemechanismen im Alterungsprozess und im akzelerierten Alterungsprozess (bei Hypertonie) eine Rolle spielen, und wie diese dann auf die Entwicklung anderer Pathologien (z.B. Alzheimer) und kognitive Defizite wirken.

Avinash Kalyani

Ich habe meinen Master in Signalverarbeitung (Indian Institute of Technology, Indore) abgeschlossen und als Forschungs- und Entwicklungsingenieur am National Brain Research Centre, Indien, gearbeitet. Dort habe ich Erfahrungen auf dem Gebiet der neuronalen Bildgebung und Spektroskopie mit einem 3T-MRI-Gerät gesammelt. Derzeit arbeite ich mit ultrahochauflösenden fMRI-Daten an einer neuen Methode für Datenaggregation und Dekodierungsstrategien. Um die grundlegenden Mechanismen der menschlichen motorischen Kontrolle zu verstehen, verwende ich Layer-fMRI-Data Analysis und VASO-Sequenzen an einem 7T-MRT-Scanner. Zusätzlich werden Data Glove Systems verwendet, um eine Verfolgung der motorischen Bewegung in Echtzeit zu ermöglichen.

Dr. Hiroshi Kaneko

coming soon

Alexandros Karagiorgis

Geboren in Thessaloniki, Griechenland, begann Alexandro Karagiorgis seine musikalische Laufbahn mit einem Studium der Musikwissenschaft an der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Sein tiefes Interesse an den Wissenschaften und den Grundlagen der Musikwahrnehmung, der Kognition und der motorischen Leistung führte ihn zu den Neurowissenschaften. Er arbeitete als Forschungsassistent am Labor für medizinische Physik der AUTH und führte EEG-Forschungen zur multisensorischen Wahrnehmung durch. Als Doktorand im Projekt C03 des SFB1436 untersucht Alexandros Karagiorgis die Wechselwirkungen von Aufmerksamkeit und motorischem Lernen.

Dr. Anna Karpova

Anna Karpova ist wissenschaftliche Führungskraft (PI) in der Forschungsgruppe „Neuroplasticity“ und leitet das Projekt zusammen mit Michael Kreutz am Leibniz Institut für Neurobiolgie. Sie ist ferner PI im Magdeburger Center for Behavorial Brain Sciences (CBBS) und Koordinatorin der Sektion Molekular & Zellbiologie am LIN. Ihre Expertise in molekularer und zellulärer Neurobiologie nutzt sie zur Charakterisierung der strukturellen und funktionellen Organisation chemischer, plastischer Synapsen. Sie untersucht den intrazellulären Protein- und Membrantransport über längere Distanzen und dessen Rolle für neuronale Funktionen. Dafür nutzt sie u.a mikroskopische Time-lapse und Super-Resolution Verfahren.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A02 Die Bildung von Gedächtnisspuren über Exzitations-Transkriptionskopplung

Amrit Kashyap 

coming soon

Tamer Ayberk Kaya

Derzeit bin ich als Doktorand im Labor von Prof. Dr. Frank W. Ohl am Leibniz-Institut für Neurobiologie tätig. Während meines Masterstudiums habe ich mich auf die Regulierung von Synapsen durch Astrozyten während des Alterns sowie in Alzheimer-Erkrankungen konzentriert. Mein Promotionsprojekt zielt darauf ab, die neurale Interaktionsdynamik zwischen präfrontalem Kortex und Hippocampus zu verstehen und herauszufinden, wie diese Koordinationsdynamik bei Alzheimer-Erkrankungen und im Alter beeinflusst wird. Hierfür werden unter anderem elektrophysiologische Aufzeichnungen in-vivo, Optogenetik, Kalzium-Bildgebung und Verhaltensanalyse einsetzen.

Christoph Knoll

„Einfallsreichtum, Exzellenz und ständiges Lernen“ – diese drei Worte fassen meine Leidenschaft für das Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften und der Sportwissenschaft zusammen. In meiner Doktorarbeit möchte ich ein Forschungsprofil im Bereich der kognitiven Neurowissenschaften und der mikrostrukturellen Bildgebung entwickeln, das die Gefäße im Gehirn und die damit verbundenen kognitiven Veränderungen untersucht. Ich strebe an, praktische Erkenntnisse über das beste räumliche Auflösungssystem der 7-Tesla-Magnetresonanztomographie zu gewinnen.

Prof. Dr. med. Michael Kreißl

coming soon

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:Z03 Erstellung und Untersuchung einer Biomarker-basierten Alterskohorte

Dr. Michael R. Kreutz

Michael R. Kreutz leitet die Forschungsgruppe „Neuroplasticity“ am Leibniz Institut für Neurobiologie sowie die Leibniz Gruppe „Dendritic Organelles and Synaptic Function“ am Zentrum für Molekulare Zellbiologie in Hamburg (ZMNH). Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Biologie der Synapse, inbsesondere befasst er sich mit grundlegenden Fragen zur Kommunikation zwischen Synapse und Zellkern. Dies schließt die Frage nach Rückkopplung zwischen Aktivitäts-abhängiger Genexpression und synaptischer Funktion sowie deren Auswirkung auf die Bildung zellulärer Engramme ein. Nicht zuletzt untersucht er, wie die Nano-Organisation von Synapsen deren funktionelle Eigenschaften im Kontext von Lernen und Gedächtnis bestimmt. 

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A02 Die Bildung von Gedächtnisspuren über Exzitations-Transkriptionskopplung

:A04 Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch das Anti-Aging Hormon Klotho – Von molekularen Mechanismen zu Interventionen

Project Title:Z01 Funktionelle Analyse neuronaler Netzwerke und Kleintierbildgebung in vivo

Prof. Dr. Kristine Krug

Kristine Krug kam 2019 als Heisenberg-Professorin [DFG] und Lehrstuhlinhaberin für sensorische Physiologie an die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. In ihrem Forschungsprogramm untersucht sie die neuronalen Schaltkreise und Mechanismen der Wahrnehmungsentscheidung. Ihr langfristiges wissenschaftliches Ziel ist es, die neuronalen Signale zu verstehen und zu kontrollieren, die die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung von der Ebene der einzelnen Gehirnzellen bis hin zu mentalen Zuständen formen. Derzeit ist sie Mitglied des Editorial Board von eLife, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) und Gastprofessorin an der University of Oxford.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:C05 Intervention in Netzwerken für kognitive Ressourcenallokation in Primaten

Felix Kuhn

Felix Kuhn studierte Physik an der Universität Würzburg, wo er 2018 seinen Bachelorabschluss erhielt. 2021 schloss er den Masterstudiengang Integrative Neuroscience an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ab. Seine Masterarbeit schrieb er in der Forschungsgruppe für Vergleichenden Neurowissenschaften am Leibniz-Institut für Neurobiologie und arbeitet nun als Doktorand in der Abteilung Zelluläre Neurowissenschaften.

Dr. Esther Kühn

Esther Kühn leitet die Forschergruppe “Kortikale Mikrostruktur in Gesundheit und Krankheit” am Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung an der Medizinischen Fakultät. Sie untersucht adaptive und nicht-adaptive Veränderungen der kortikalen Mikrostruktur des sensorimotorischen Systems am Menschen mit Hilfe der Ultrahochfeld MRT-Bildgebung in Kombination mit Verhaltensmessungen. Ihre Forschung hat das Ziel, nicht-adaptive Veränderungen der kortikalen Mikrostruktur des sensorimotorischen Systems am Menschen zu verstehen, insbesondere altersbedingte Veränderungen, Veränderungen bei psychischen Erkrankungen und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie unterstützt den SFB durch ihre Expertise in den Bereichen 7T-MRT-Bildgebung, Datenmodellierung und die biologisch-gestützte Analyse von MRT Gewebekontrasten.

:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:B04 Einfluss hippokampaler Gefäßversorgungsmuster auf die neuronalen Ressourcen der neurokognitiven Verbindungen innerhalb des medialen Temporallappens

:Z02 Mesostruktur Neurobildgebung am Menschen

Dr. Peter Landgraf

Peter studierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Biologie und Biochemie und schloss das Studium als Diplom-Biologe ab. Er promovierte später zum Dr. rer. nat. an derselben Universität und wurde 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor von Michael R. Kreutz am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) und bei Hans-Christian Pape am Institut für Physiologie der Medizinischen Fakultät. 2009 wechselte Peter in die Emmy-Noether-Forschungsgruppe von Daniela C. Dieterich am LIN und folgte ihr 2012 an das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wo er als Senior Scientist und Dozent für Pharmakologie und Toxikologie tätig ist. Sein Forschungsinteresse richtet sich auf den Proteinturnover in Neuronen und Astrozyten sowie auf moderne metabolische Markierungstechnologien, wie NCAT’s.

Dr. Nico Lehmann

Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe von Marco Tauert an der Otto-von-Guericke-Universität (Bereich Sportwissenschaft). Aktuell forsche ich zu den Effekten von körperlichem Training (Ausdauer- und Gleichgewichtstraining) auf das motorische Lernen und kognitive Funktionen. Hierbei bin ich besonders an der Frage interessiert, inwiefern strukturelle und funktionelle Veränderungen des Gehirns den Effekt von Training auf Kognition und Motorik vermitteln.

Marina Leimann

Marina Leiman hat Psychologie und klinische Neuropsychologie an der Universität Buenos Aires, Argentinien studiert und zusätzlich einen Master in Verhaltenswissenschaften an der Universität Almería, Spanien erworben.

Ihre Interessen liegen dabei auf dem menschlichen Verhalten und der Kognition, insbesondere die Erforschung des gesunden Alterns. Auch neurodegenerative Krankheiten faszinieren sie, weshalb sie eine Forschungslaufbahn in den translationalen Neurowissenschaften einschlagen möchte, um zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheitspolitik und des Gesundheitssystems beizutragen.

Derzeit ist Marina Doktorandin am IKND und konzentriert sich in ihrem Projekt auf die Untersuchung noradrenerge Signalwege zur Verbesserung der Kognition bei älteren Menschen.

Prof. Dr. Dr. med. Volkmar Leßmann

Volkmar Leßmann ist Direktor des Instituts für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschung konzentriert sich auf molekulare und zelluläre Mechanismen der synaptischen Plastizität. Mit kombinierten elektrophysiologischen und fluoreszenzmikroskopischen Techniken untersucht seine Gruppe, wie neuromodulatorische Transmitter wie Dopamin und Neurotrophine wie BDNF die synaptische Übertragung in neuronalen Schaltkreisen des Hippocampus, der Amygdala und des präfrontalen Kortex der Maus regulieren, und wie sich dies auf das Lernen in vivo auswirkt. In Zusammenarbeit mit Psychiatern, Neurologen und Sportwissenschaftlern in Magdeburg und Jena untersucht sein Team weiter die Rolle von BDNF als Biomarker bei Patienten mit Depression und Demenz-Erkrankungen. Zusammen mit der Gruppe von Frank Ohl vom LIN befasst sich seine Forschung mit der optogenetisch kontrollierten BDNF-Regulation von cortiko-hippocampalen Schaltkreisen, die an der Alzheimer-Krankheit und dem Furchtlernen beteiligt sind.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:A06 BDNF-abhängige Neuroplastizität als neuronale Ressource der kortiko-hippokampalen Interaktion

Dr. Michael Lippert

coming soon

Dr. Falk Lüsebrink

coming soon

Dr. Anne Maass

Dr. Anne Maass leitet eine Nachwuchsforschergruppe am DZNE (seit 2019). In ihrer Forschung nutzt sie multimodale Bildgebungsverfahren um besser zu verstehen, wie sich das Gehirn und dessen Funktion im Alter und in altersbedingten Erkrankungen wie der Alzheimer Krankheit verändert. In ihrer früheren Forschungsarbeit nutzte sie z.B. hochauflösendes funktionelles MRT um Gedächtnisnetzwerke im Medialen Temporallappen und dessen Plastizität im Alter zu untersuchen. Während ihrer Post Doktorandenzeit in UC Berkeley kombinierte sie funktionelles MRT und molekulare Bildgebung (PET), die es ermöglicht Alzheimer Proteine im Gehirn sichtbar zu machen. Dabei erforschte sie wie Tau und Amyloid-beta Proteine, die sich bei der Alzheimer Erkrankung im Gehirn ablagern, die Hirnfunktion und Gedächtnisnetzwerke beeinträchtigen. Am DZNE führt sie diese Forschung fort und versucht mit Hilfe multimodaler Bildgebungsverfahren (z.B. PET, fMRT) zu verstehen, was zur Ausbreitung von Alzheimer Pathologie führt und warum manche Menschen resistent dagegen sind (keine Ablagerungen entwickeln) oder andere trotz Pathologie kognitiv unbeeinträchtigt bleiben (resilient sind). Im SFB1436 leitet sie das  Z03 Projekt gemeinsam mit Prof. Düzel and Prof. Kreissl sowie das Projekt B04 gemeinsam mit  Esther Kühn und Stefanie Schreiber (Co-PI: Nadine Diersch).

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Magdeburg

Project:B04 Einfluss hippokampaler Gefäßversorgungsmuster auf die neuronalen Ressourcen der neurokognitiven Verbindungen innerhalb des medialen Temporallappens

:Z03 Erstellung und Untersuchung einer Biomarker-basierten Alterskohorte

Jonas Marquardt

Seit Mai 2021 arbeite ich als Doktorand am DZNE im SFB Projekt B04. Ich habe ein abgeschlossenes Studium der Psychologie und interessiere mich besonders für Kognitions- & Neurowissenschaften. Thematisch beschäftige ich mich mit Neuroplastizität, räumlicher Orientierung, digitalen Markern für kognitive Gesundheit und maschinellem Lernen.

Martin Matke

Ich arbeite als Doktorand im C01-Projekt des SFB an der dynamischen Modellierung von strukturellen Hirnveränderungen und Veränderungen funktioneller Fähigkeiten während des Lernens. Mein Ziel als Forscher ist es, zu verstehen, wie sich verändernde Umgebungen Neuroplastizität hervorrufen. Dieses Verständnis kann dazu beitragen, zukünftige Interventionen zu informieren, die darauf abzielen, neuronale Ressourcen bei alten Menschen zu mobilisieren. Als Grundlage dafür interessiere ich mich zudem für kontinuierliche Verbesserungen in der quantitativen MRT.

Dr. Christian Merkel

coming soon

Dr. Eóin Molloy

Eóin ist Postdoktorand an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der OvGU und im Multimodal Neuroimaging (MuMoNi) Lab am DZNE, Magdeburg. Eóin hat seine Promotion am MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig abgeschlossen. Seine Forschungsinteressen umfassen die Charakterisierung der molekularen und funktionellen Mechanismen des pathologischen Alterns und der Demenz mit einem Schwerpunkt auf der Behandlung und Prävention der Alzheimer-Krankheit. Zu Eóins Projekten innerhalb des SFB gehört das Z03-Projekt, das sich auf die Beschreibung der neuronalen Ressourcen von Superagern konzentriert, mit dem Ziel zu verstehen, wie diese älteren Menschen bis ins hohe Alter kognitiv gesund bleiben.

Maryam Najafian

coming soon

Prof. Dr. Toemme Noesselt

Toemme Noesselt ist Vorsitzender der Abteilung Biologische Psychologie des Instituts für Psychologie. Er studierte Psychologie und Philosophie an den Universitäten Heidelberg, Düsseldorf und UCLA, USA, promovierte an der Universität Magdeburg und arbeitete als Postdoktorand am UCL, UK, im Labor von Jon Driver. Seine Forschung zielt darauf ab, die neuronalen Grundlagen der multisensorischen Wahrnehmung und des Gedächtnisses zu identifizieren, indem er Verhaltensdaten mit elektrophysiologischen und bildgebenden Verfahren des Gehirns kombiniert.      

Institut:Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:B06 Mobilisierung der neuronalen Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit

:IRTG

Dr. Anja Oelschlegel

coming soon

Prof. Dr. Frank Ohl

Frank Ohl ist Direktor der Abteilung „Systemphysiologie des Lernens“ am Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg und bekleidet die Professur „Neurobiologie“ am Institut für Biologie das Naturwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Sein Hintergrund ist Neurophysiologie und Physik. Er hat Nager-Modelle für kognitive Prozesse (darunter Konzeptlernen, Kategorienbildung) entwickelt und untersucht neuronale Dynamiken während des Lernens mit elektrophysiologischen, optischen und optogenetischen Methoden. In Zusammenarbeit mit Mathematikern und Informatikern entwickelt er ebenfalls neurocomputationale Modelle der experimentell untersuchten neuronalen Prozesse und hilft bei der Weiterentwicklung von Verfahren des maschinellen Lernens durch neue neuro-inspirierte Algorithmen.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A06 BDNF-abhängige Neuroplastizität als neuronale Ressource der kortiko-hippokampalen Interaktion

Dr. Janelle Pakan 

Janelle Pakan ist Gruppenleiterin der Forschungsgruppe Neural Circuits & Network Dynamics, die vom Center for Behavioural Brain Sciences an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg finanziert wird. Sie promovierte in Kanada an der University of Alberta und arbeitete als Postdoc an der UBC, bevor sie nach Europa zog, um ein Fellowship in Irland und an der University of Edinburgh zu absolvieren. Ihre Forschung konzentriert sich auf das Verständnis der funktionellen neuronalen “circuits”, die der Umwandlung von sensorischen Informationen in Verhaltensleistungen sowohl bei Gesundheit als auch bei Krankheit zugrunde liegen. Sie verwendet funktionelle neuroanatomische Techniken und fortschrittliche Zwei-Photonen-Bildgebung bei verhaltensauffälligen Mäusen in Kombination mit virtuellen Umgebungen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B06 Mobilisierung der neuronalen Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit

Prof. Dr. Stefan Pollmann

Stefan Pollmann leitet die Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie an der OVGU. Sein Forschungsfokus ist die Allokation von Aufmerksamkeitsressourcen und deren neuronale Grundlagen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:C02 Explorative Aufmerksamkeitsressourcenallokation durch den anterioren präfrontalen Kortex

Nisha Prabhu

Affiliation: Fakultät für Humanwissenschaften, Institute III, Bereich Sportwissenschaft (Lehrstuhl Trainingswissenschaft, Schwerpunkt Kognition und Bewegung), Otto von Guericke Universität.

Forschungsinteressen: Zu meinen Forschungsinteressen umfasst das Verständnis der neurobiologischen Mechanismus des motorischen Lernens sowie den Zusammenhang zwischen der Gehirnstruktur und dem Verhalten. Im Rahmen des C01-Projekts ist es mein Ziel, die Faktoren zu erforschen, die eine Steigerung der trainingsinduzierten Neuroplastizität durch ein optimiertes Gleichgewichts-Training bei älteren Menschen fördern.

Dr. Matthias Prigge

Matthias Prigge promovierte in experimenteller Biophysik im Labor von Peter Hegemann, wo er sich mit Photorezeptoren beschäftigte und damit, wie man sie zur Manipulation neuronaler Schaltkreise einsetzen kann. Diese Proteine werden derzeit häufig verwendet, um neuronale Schaltkreise zu manipulieren, während Modelltiere eine Verhaltensaufgabe ausführen. Als Postdoc arbeitete er im Labor von Ofer Yizhar am Weizmann Institute of Science in Israel. Hier entwickelte er ein Interesse an Systemneurowissenschaften und insbesondere an der Frage, wie neuromodulatorische Netzwerke manipuliert werden können, um die Symptome beim Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen zu lindern. Sein Labor entwickelt optische Instrumente und Technologien, um neuromodulatorische Netzwerke in Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:B01 Konnektivität des medialen Temporallappens und des präfrontalen Kortex als neurale Ressource des Erkennungsgedächtnis zur Wiedererkennung

Dr. Rajeev Raman

Rajeev Raman stammt ursprünglich aus Ranchi, Jharkhand, Indien. Er promovierte am Center for Cellular and Molecular Biology (CCMB), Hyderabad, Indien. Seit Januar 2016 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei NPlast, (Dr. Michael Kreutz Group, LIN, Magdeburg). Rajeev bringt viel Erfahrung und Kompetenz in der Proteinbiochemie in seine Arbeit ein.

Prof. Dr. med. Stefan Remy

Stefan Remy ist der wissenschaftliche Direktor des LIN, leitet die Abteilung Zelluläre Neurowissenschaft und ist Professor für molekulare und zelluläre Neurowissenschaft an der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Er promovierte im Jahr 2003 an der Universität Bonn und forschte im Anschluss als Postdoktorand bei Heinz Beck an der Klinik für Epileptologie (Direktor: Christian E. Elger). Als Alexander von Humboldt-Stipendiat schloss er sich dem Department für Neurobiologie und Physiologe an der Northwestern University in Evanston, USA, an. Dort forschte er bei Nelson Spruston an synaptischer Plastizität und neuronaler Erregbarkeit. Im Jahr 2007 setzte er seine Forschungen mit Heinz Beck in Bonn fort, dort gründete er im Jahr 2009 seine eigene Forschungsgruppe, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen. Bevor er im Jahr 2020 seine neuen Aufgaben am LIN antrat, forschte er 10 Jahre als Leiter der Arbeitsgruppe „Neuronale Netzwerke“ am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen Bonn. Stefan Remy ist Sprecher des Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS) und vertritt den Standort Magdeburg (im Verbund Jena-Magdeburg- Halle) am neu gegründeten Deutschen Zentrum für psychische Gesundheit.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A03 Neuronale Ressourcenzuweisung durch räumliche Gedächtnisschaltungen, die mit fortschreitenden pathologischen Herausforderungen konfrontiert sind

Prof. Dr. med. Petra Ritter

Petra Ritter ist ordentliche Professorin und Leiterin der Sektion Gehirnsimulation am Berliner Institut für Gesundheit der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Integration von Neuroimaging und Computational Neuroscience für eHealth-Anwendungen. Sie leitet mehrere große Konsortien und Projekte wie das Charité & BIH Virtual Research Environment, die National Research Data Infrastructure Initiative in Neuroscience und das europäische Open Science Cloud Projekt VirtualBrainCloud. Darüber hinaus war sie Leiterin des Co-Design-Projekts The Virtual Brain im EU-Flaggschiff-Projekt Human Brain.

Institut:Charité – Universitätsmedizin Berlin

Project Title:C05 Intervention in Netzwerken für kognitive Ressourcenallokation in Primaten

Dr. Anni Richter

coming soon

Boyan Rong

Boyan Rong derzeit als Doktorand an der Freien Universität Berlin unter der Betreuung von Prof. Radoslaw Cichy und unter der Co-Betreuung von Prof. Emrah Düzel, tätig. Den Master in Elektrotechnik, mit Schwerpunkt datengesteuerter Analyse und Berechnung, hat er an der Columbia University abgeschlossen. In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Boyan Rong mit den Fragen, wie kognitives Training den visuellen Kortex beeinflusst und wie man Computer-Vision-Methoden nutzen kann, um das menschliche Sehen zu untersuchen.

Sebastian Samer

coming soon

Parthiban Saravanakumar

Parthiban absolvierte seinen Bachelor in Biotechnologie am Rajalakshmi Engineering College der Anna University in Chennai, Indien. Danach kam er nach Magdeburg, um seinen Master der Integrativen Neurowissenschaften in der Abteilung Systemphysiologie des Lernens am Leibniz-Instituts für Neurobiologie zu machen. Dabei untersuchte er die explorative Aufmerksamkeitsressourcenallokation bei probabilistischer Nahrungssuche.  Derzeit erforscht er als Doktorand am LIN die präfrontale kortikale Rekrutierung von Aufmerksamkeitsressourcen bei der Nahrungssuche.

Prof. Dr. Magdalena Sauvage

Magdalena Sauvage leitet die Abteilung Funktionelle Architektur des Gedächtnisses (FAM) und ist Co-Direktorin des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg. Ihre Expertise zu Gedächtnisfunktionen erwarb sie während ihrer Laufbahn am MPI für Psychiatrie (München, Deutschland), am MIT (Graybiel-Labor, Boston, USA) und an der Boston University (Eichenbaum-Labor, USA). Ihre Abteilung untersucht die neuronalen Grundlagen des Gedächtnisses bei Gesundheit und bei Pathologie, indem sie translationale , also von der Ratte auf den Menschen übertragbare Verhaltenstest mit hochauflösender molekularer Bildgebung, Optogenetik, in-vivo-Elektrophysiologie an Einzelzellen und mit 9,4T fMRT an wachen Ratten kombiniert. Sie organisiert die alle zwei Jahre stattfindende internationale und interdisziplinäre FAM-Konferenzreihe, ist Mitglied des CRC1436 Steering Committees und ist zudem als Herausgeberin von Neurobiology of Learning and Memory tätig.  

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:B01 Konnektivität des medialen Temporallappens und des präfrontalen Kortex als neurale Ressource des Erkennungsgedächtnis zur Wiedererkennung

Amber Ruth Schembri

Amber Schembri machte ihren Abschluss in Biochemie und Neurowissenschaften und ist seit September 2021 als Doktorandin am Institut für Physiologie der Universitätsklinik Magdeburg tätig. Sie ist dabei auf die whole-cell Patchclamp Technik spezialisiert und untersucht, wie neurale Ressourcen die Neuroplastizität im Gehirn durch Gedächtnis- und Lernaufgaben verändern und, ob Alter und Krankheiten dies beeinflussen können.

Prof. Dr. med. Mircea Ariel Schoenfeld

Ariel Schoenfeld ist Leiter der Abteilung für Experimentelle Neurologie und Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Neurologie und funktionelle Bildgebung an der medizinischen Fakultät der Otto von Guericke Universität Magdeburg, sowie medizinischer Direktor der Kliniken Schmieder Heidelberg. Er befasst sich mit den neuralen Mechanismen der Wahrnehmung und Bewertung visueller Informationen bei gesunden Probanden und Patienten mit Läsionen im zentralen Nervensystem. Im Vordergrund der Forschung stehen grundlagenwissenschafliche, aber auch klinisch-pathologische Aspekte, die mit nicht-invasiven Neuroimaging Verfahren (Strukturelles und funktionelles MRT, sowie zeitlich hochauflösendes EEG und MEG) untersucht werden.

:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:Kliniken Schmieder

:B05 Strukturelle und funktionelle Determinanten der attentionalen Ressourcenzuweisung beim Verfolgen multipler Objekte und Merkmale

Nadine Schönemann

coming soon.

Dr. Dr. med. Björn Hendrik Schott

Björn Schott ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Göttingen und gemeinsam mit Constanze Seidenbecher Leiter der Gruppe Synapse-Brain-Cognition in der Abteilung Verhaltensneurologie am LIN Magdeburg. Er befasst sich in seinen Forschungsarbeiten mit der Frage, inwieweit sich genetische und immunologische Faktoren auf Lern- und Gedächtnisprozesse des Menschen sowie auf deren Störung im Alter und bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen auswirken. Er fungiert als Associate Editor für Frontiers in Human Neuroscience.

Institut:Georg-August-Universität Göttingen

:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A05 Die Integrität der Extrazellulären Matrix als neuronale Ressource kognitiver Flexibilität

Prof. Dr. med. Stefanie Schreiber

Als forschende Neurologin gilt mein Hauptaugenmerk der Entwicklung eines besseren Verständnisses der bisher viel zu oft schicksalhaften neurodegenerativen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Dabei liegt der Schwerpunkt meiner Arbeitsgruppe auf der neuropathologischen Kaskade welche über die Schädigung der kleinsten Hirngefäße (zerebrale Mikroangiopathie) zu einer Verringerung des zerebralen Blutflusses sowie zur Beeinträchtigung des glymphatischen Systems bis hin zu allen Formen von Demenz führt. Hierzu untersuchen wir die Entstehung und Entwicklung dieser Erkrankung anhand von Tiermodellen und innerhalb einer am Standort Magdeburg rekrutierten Patientenkohorte. Auf Grundlage des erarbeiteten mechanistischen Verständnisses der Krankheitsprogression entwickeln wir neue Marker basierend auf multimodaler Bildgebung, Biofluiden und kognitiven Tests mit dem Ziel innovative Präventions-, Diagnose- und Therapieansätze zu abzuleiten.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B04 Einfluss hippokampaler Gefäßversorgungsmuster auf die neuronalen Ressourcen der neurokognitiven Verbindungen innerhalb des medialen Temporallappens

Prof. Dr. Constanze Seidenbecher

Constanze Seidenbecher ist molekulare Neurowissenschaftlerin und Mitglied im Vorstand des SFB. Sie leitet zusammen mit Björn Schott die Gruppe Synapse-Brain-Cognition in der Abteilung Verhaltensneurologie des LIN Magdeburg sowie das LIN Science Management & Public Outreach Office. Ihre Forschung konzentriert sich auf synaptische Moleküle und die perisynaptische extrazelluläre Matrix des Gehirns als Determinanten der neuronalen und homöostatischen Plastizität. Sie ist Council Member in der International Society for Neurochemistry (ISN) und Vorsitzende des ISN-Karriereentwicklungsausschusses sowie Editorin für Journal of Neurochemistry.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A05 Die Integrität der Extrazellulären Matrix als neuronale Ressource kognitiver Flexibilität

Prof. Dr. Oliver Speck 

Oliver Speck ist Leiter der Abteilung Biomedizinische Magnetresonanz am Institut für Physik der Fakultät für Naturwissenschaften. Er forscht auf dem Gebiet der Ultrahochfeld-MRT und deren neurowissenschaftlichen Anwendungen. Besonderes Ziel sind hierbei Methoden für eine höchstaufgelöste in vivo Bildgebung des menschlichen Gehirns. Dies wird durch schnelle Bildgebungsverfahren, Methoden zur prospektiven Korrektur von Bewegungen des Kopfes und durch Verfahren zur geometrisch korrekten Abbildung von Hirnstrukturen erreicht. Er unterstützt den SFB durch seine Expertise in den Bereichen MRT-Methodik, MRT-Hardware und Anwendung in den Neurowissenschaften.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:Z02 Human imaging at meso-scale

Dr. med. Max-Philipp Stenner

Max-Philipp Stenner ist Leiter des Motor Learning Lab am Leibniz-Institut für Neurobiologie und an der Otto-von-Guericke-Universität sowie stellvertretender Leiter der LIN-Abteilung für Verhaltensneurologie. In seiner Forschung, die durch ein Freigeist-Stipendium der Volkswagenstiftung gefördert wird, untersucht er, wie menschliche motorische Kontrolle und Wahrnehmung beim motorischen Lernen zusammenwirken und wie unser subjektives Erleben von Kontrolle aus dieser Interaktion resultiert. Als klinisch tätiger Wissenschaftler interessiert er sich besonders für das subjektive Erleben von Kontrolle bei neurologischen und neuropsychiatrischen Störungen, darunter das Tourette-Syndrom, ADHS und der Zwangserkrankung. Seine Hauptkompetenz liegt in der Kombination von Psychophysik mit nicht-invasiver und invasiver Neurophysiologie beim Menschen, einschließlich Magnet- und Elektroenzephalographie sowie intrakranieller und spinaler Aufzeichnungen lokaler Feldpotentiale beim Menschen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C03 Monitoring vs. Automatisierung: Neuronale Ressourcen zum Erlernen sensomotorischer Fertigkeiten

Prof. Dr. Oliver Stork

Prof. Dr. Oliver Stork ist Leiter der Abteilung Genetik & Molkulare Neurobiologie am Institut für Biologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschung widmet sich dem Verständnis molekularer und zellulärer Mechanismen, die der Bildung und Spezifikation emotionaler Erinnerungen zugrunde liegen. Dabei liegt sein besonderes Augenmerk auf der Analyse lokaler Schaltkreisprozesse im Rahmen der Bildung von Engramm-Zellverbänden im Hippokampus. In den SFB wird er seine Expertise in der Etablierung und integrativen Analyse von Nagetiermodellen für die Verhaltens- und Gedächtnisforschung einbringen.

Neben dem SFB1436 fungiert Prof. Stork als Mitglied im Magdeburger Sonderforschungsbereich SFB854 und im Deutschen Zentrum für Seelische Gesundheit am Standort Magdeburg, sowie als Sprecher verschiedener neurowissenschaftlicher Graduiertenschulen, darunter das IRTG1436 (dieses Programm), des CBBS-Graduiertenrogramms und des GRK2413 (stellvertretender Sprecher).

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:A07 Orexinerge Modulation neuraler Ressourcen

:Z01 Funktionelle Analyse neuronaler Netzwerke und Kleintierbildgebung in vivo

:ITRG

Beate Schumann-Werner

Beate Schumann-Werner studierte Logopädie in Nijmegen/ Niederlande und schloss ihr Masterstudium Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen ab. Nach einem Forschungsaufenthalt am Upper Airway Dysfunction Lab an der University of Florida/ Gainesville begann sie ihre Doktorarbeit an der RWTH Aachen zu neuronalen Korrelaten der Dysphagie bei der Huntington-Erkrankung. Sie war langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin der Neuropsychologischen Therapiestation an der Uniklinik Aachen. Seit Juli 2022 ist sie im SFB als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Z03-Projekt tätig. Zu ihren wissenschaftlichen und klinischen Interessen gehört die Diagnostik und Behandlung von Störungen des Schluckens und der Kommunikation bei neurodegenerativen Erkrankungen.

Dr. Hartmut Schütze

coming soon

Dr. Elaheh Soleimanpour

Ich bin Postdoktorandin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Mein Hintergrund ist die Molekulargenetik, und ich interessiere mich für die Erforschung der molekularen Mechanismen von neuropsychiatrischen und neurodegenerativen Erkrankungen mit Hilfe von Verhaltens- und molekularen Ansätzen. In unserem aktuellen Projekt arbeiten wir an mRNA- und Proteinexpression und ihrem Zusammenhang mit gen- und altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen bei Mäusen.

Harini Srinivasan

Seit August 2021 bin ich Doktorandin im SFB 1436 und arbeite im Teilprojekt „Orexinergeic Modulation of Neural Resource“ (A07). Dabei untersuche ich, wie Gedächtnis-Engramme durch den circadianen Rhythmus durch verhaltensbiologische, molekulare und biochemische Techniken moduliert werden. Nach meinem Bachelor-Abschluss in Biotechnologie habe ich an der OVGU einen Master in Integrativen Neurowissenschaften erworben. In meiner Masterarbeit untersuchte ich, wie intrazelluläres Kalzium durch den Neuroplastin-PMCA-Komplex in Hippocampus-Neuronen in vitro reguliert wird.

Prof. Dr. Marco Taubert

Marco Taubert ist Leiter der Arbeitsgruppe für Kognition und Bewegung und Inhaber des Lehrstuhls für Trainingswissenschaft an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Er befasst sich in seinen Forschungen mit trainingsbedingten Veränderungen in der Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns. Seine Arbeitsschwerpunkte betreffen das Erlernen neuer Bewegungsaufgaben, den Zeitverlauf der Neuroplastizität in unterschiedlichen Hirngewebeklassen sowie Methoden der nicht-invasiven Bildgebung und Gehirnstimulation.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C01 Dynamische Modellierung einer trainings-bedingten und leistungs-optimierenden Mobilisierung neuraler Ressourcen

Dr. Jana Tegelbeckers

Jana ist Postdoc in der Abteilung für Neuropsychologie an der Otto von Guericke Universität Magdeburg und arbeitet mit Prof. Markus Ullsperger an den Auswirkungen von Schlafentzug auf die Verfügbarkeit und Mobilisierung neuronaler Ressourcen. Sie ist daran interessiert bildgebende Methoden und nicht-invasive Hirnstimulation (tDCS, TMS) einzusetzen, um Abweichungen in der Informationsverarbeitung, kognitiven Kontrolle und Entscheidungsfindung in klinischen Populationen (z.B. ADHS, Suchterkrankungen) zu verstehen und zu verändern.

Prof. Dr. med. Markus Ullsperger

Markus Ullsperger ist seit 2012 Lehrstuhlinhaber und Professor für Neuropsychologie am Institut für Psychologie der Otto von Guericke Universität Magdeburg sowie Principal Investigator (PI) am Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS) Magdeburg. Er beschäftigt sich seit etwa 20 Jahren mit den strukturellen, funktionellen und neurochemischen Aspekten der kognitiven Kontrolle und Handlungsüberwachung. Dabei setzt er auf eine Integration multimodaler Methoden, insbesondere EEG und fMRT kombiniert mit computationaler Modellierung und pharmakologischer Intervention, bei gesunden Versuchspersonen und Populationen mit neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen.

Institut:Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Projekttitel:C04 Wiederherstellung der durch Schlafentzug gestörten neuralen Ressourcen

Niklas Vockert

Ich bin Doktorand am DZNE mit einem Hintergrund in mathematischer und computergestützter Modellierung von biologischen Prozessen. Generell untersuche ich Fragestellungen zum Konzept „Reserve“ (z.B. kognitive Reserve, Resistenz, Resilienz) in Bezug auf Altern und (neurodegenerative) Krankheiten mithilfe von multimodalen Bildgebungsverfahren des Gehirns. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Zusammenhang der Vaskularisation des Hippocampus mit verhaltensbezogenen Maßen sowie strukturellen und funktionellen Maßen aus MRT-Aufnahmen, die ich auch im Rahmen des Teilprojekts B04 in diesem SFB analysieren werde.

Dr. Alice Weiglein

Ich bin aktuell als PostDoc im Albrecht Lab für funktionelle Neuroanatomie von Stress und emotionalem Lernen tätig. Während meiner Ausbildung als Neurobiologin habe ich Mechanismen von Reinforcement-Lernen in kleinen Modellorganismen untersucht. In diesem Zusammenhang bin ich jetzt in verschiedene Projekte involviert, in denen wir hippokampale Pfade von Lernen und Gedächtnis, Mechanismen für Stress-Adaptation, Autophagie-Mechanismen in stress-induzierten Pathologien, sowie stress-induzierte Störungen der Haut-Gehirn Achse im Maus-Modell untersuchen.

Tim Adrian Wendlandt

Nachdem Adrian seinen Master Abschluss in medizinischer Biologie mit Spezialisierung in Neurowissenschaften an der Radboud Universität in den Niederlanden abgeschlossen hat, fing er im Juli 2021 mit der Arbeit als Doktorand des SFB an. In der Pakan Gruppe des IKND, erforscht er in Mäusen die neuronalen Schaltkreise und Informationsverarbeitungen die zeitlichen Erwartungshaltungen unterliegen. Für seine Forschung benutzt er 2-Photon Bildgebung im posterioren parietalen Kortex während eines “Cue-Target” Verhaltensparadigma und, in Kollaboration mit Eike Budinger, fMRT Methoden.

Prof. Dr. Thomas Wolbers

Thomas Wolbers leitet die Forschungsgruppe Altern, Kognition & Technologie am DZNE Magdeburg. Seine Forschung benutzt das große Potenzial von Extended Reality (XR) Technologien, um (i) Mechanismen des gesunden und pathologischen Alterns besser zu verstehen, (ii) XR-basierte diagnostische Instrumente zur Messung der kognitiven Gesundheit zu entwickeln, und (iii) technologiebasierte Interventionen für die Behandlung emotionaler und kognitiver Defiziten zu implementieren. Darüber hinaus unterhält er internationales Kooperationsnetzwerk, um sein Forschungsportfolio durch Computermodellierung, Software-Engineering und Forschung an Tiermodellen des Alterns zu erweitern.

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Magdeburg

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B03 Grid cell-Integrität als neurale Ressource für Navigation und episodisches Gedächtnis?

Dr. Pingan Yuanxiang

Mein Name ist PingAn YuanXiang und ich habe meinen Abschluss in Shanghai, China, gemacht. Im Hauptfach habe ich Neurobiologie an der Fudan-Universität in Shanghai studiert und 2012 meine Doktorarbeit abgeschlossen.

Seit 2013 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Nplast am LIN. Mein Fachgebiet ist die Elektrophysiologie, einschließlich Feldaufnahmen und Einzelzell-Patch-Clamp-Techniken, die ich auch mit zellbiologischen Techniken kombiniere. Mein Hauptinteresse gilt den molekularen Mechanismen der synaptischen Plastizität sowie den Alterungsregulatoren der Gehirnfunktionen.

Dr. Gabriel Ziegler

Gabriel Ziegler leitet die Modellierungs- und Neuroprognosegruppe am Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND). Seine Arbeit konzentriert sich auf modernste statistische Ansätze wie die latente Variablenmodellierung von Gehirn-Verhaltensbeziehungen, longitudinalen Hirnveränderungen und Krankheitsprogressionen in der Alters- und Demenzforschung mittels MRT. Er hat innovative Beiträge in der kognitiven Neurowissenschaft der Entwicklung unter Verwendung multivariater Kernel-Methoden, Gaußscher Prozesse, dynamischer Systeme und Bayesscher Inferenz geleistet. Seine Arbeitsgruppe implementiert MR-basierte Vorhersagemodelle für die Gedächtnisleistung und entwickelt multivariate funktionelle und strukturelle Indizes zur Charakterierung von Hirnerhaltung. Er ist Teil der Arbeitsgruppe in-vivo Histologie (hMRT), die neue Analysetechniken für quantitative multimodale MRT etabliert.

Institut:Otto von Guericke Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C01 Dynamische Modellierung einer trainings-bedingten und leistungsoptimierenden Mobilisierung neuraler Ressourcen

Fabian Zmiskol

coming soon

All

Prof. Dr. Dr. med. Anne Albrecht

Dr. Kevin Allen

Dr. Maria Andres-Alonso

Prof. Dr. med. Frank Angenstein

Dr. Elena Azañón

Dr. Matthew Betts

Prof. Dr. Eike Budinger

Prof. Dr. Radoslaw Martin Cichy

Prof. Dr. Daniela Dieterich

Prof. Dr. Alexander Dityatev

Dr. Stefan Dürschmid

Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Prof. Dr. Markus Fendt

Prof. Dr. Dorothea Hämmerer

Prof. Dr. Michael Hanke

Prof. Dr. Max Happel

Prof. Dr. med. Jens-Max Hopf

Dr. Anna Karpova

Dr. Michael R. Kreutz

Prof. Dr. med. Michael Kreißl

Prof. Dr. Kristine Krug

Prof. Dr. Dr. med. Volkmar Leßmann

Dr. Anne Maass

Prof. Dr. Toemme Noesselt

Prof. Dr. Frank Ohl

Dr. Janelle Pakan 

Prof. Dr. Stefan Pollmann

Dr. Matthias Prigge

Prof. Dr. med. Stefan Remy

Prof. Dr. med. Petra Ritter

Prof. Dr. Magdalena Sauvage

Prof. Dr. med. Mircea Ariel Schoenfeld

Dr. Dr. med. Björn Hendrik Schott

Prof. Dr. med. Stefanie Schreiber

Prof. Dr. Constanze Seidenbecher

Prof. Dr. Oliver Speck 

Dr. med. Max-Philipp Stenner

Prof. Dr. Oliver Stork

Marco Taubert

Prof. Dr. Marco Taubert

Prof. Dr. med. Markus Ullsperger

Prof. Dr. Thomas Wolbers

Dr. Gabriel Ziegler

Dr. Gabriel Ziegler

Prof. Dr. Dr. med. Anne Albrecht

Anne Albrecht hat den Lehrstuhl für Neuroanatomie am Institut für Anatomie der Otto-von-Guericke Universität inne. Ihre Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der funktionellen Neuroanatomie des emotionalen Gedächtnisses und der Stressadaptation. Sie unterichtet außerdem Medizinstudierenden im 1. Und 2. Studienjahr in Anatomie.

Im Focus Ihrer wissenschaftlichen Arbeit steht die Untersuchung GABAerger Interneurone und Neuropeptide bei Lernen, Gedächtnisbildung und Stressverarbeitung in Nagermodellen. Um die Rolle von z.B. Orexin in Schaltkreisen der Gedächtnisbildung zu analysieren, nutzt ihre Gruppe neuronales Tracing, hochauflösende Methoden zur Expressionsanalyse (RNAScope, lasergestützte Mikrodissektion & qPCR) sowie virale und pharmakologische Interventionen in Verbindung mit Verhaltensanalysen in Mäusen sowie strukturellen und molekularen Untersuchungen in Zell- und Gewebekulturen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:A07 Orexinerge Modulation neuraler Ressourcen

Dr. Kevin Allen

Kevin Allen ist Gruppenleiter in der Abteilung Klinische Neurobiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Seine Forschung zielt darauf ab, zu verstehen, wie unterschiedliche Hirnareale zur Navigation im Raum zusammenwirken. In seiner Forschungsgruppe werden elektrophysiologische Ableitungen, Optogenetik und Verhaltensexperimente bei Mäusen kombiniert, um herauszufinden, inwiefern verschiedene Netzwerke und Zellpopulationen zur räumlichen Orientierung beitragen.

Institut:Universitätsklinikum Heidelberg

:DKFZ Heidelberg

Project Title:B03 Grid cell-Integrität als neurale Ressource für Navigation und episodisches Gedächtnis?

Dr. Maria Andres-Alonso

Dr. rer. nat Maria Andres-Alonso schloss ihr Biologiestudium an der Universität von Navarra, Spanien, ab. Nach ihrem Master in Neurowissenschaften am University College London, UK, wechselte sie in das Labor von Dr. Anna Fejtova und Dr. Eckart Gundelfinger am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), wo sie im Rahmen eines von Dr. Michael Kreutz koordinierten Marie-Curie-ITN-Programms ihre Doktorarbeit durchführte. Derzeit arbeitet sie als Senior Post-Doc in der von Dr. Michael Kreutz geleiteten Forschungsgruppe Neuroplastizität am LIN. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Funktion degradativer Organelle an synaptischen Stellen sowie auf dem Beitrag mikrosekretorischer Systeme zur Aufrechterhaltung der Proteostase synaptischer Membranproteine.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A04 Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch das Anti-Aging Hormon Klotho – Von molekularen Mechanismen zu Interventionen

Prof. Dr. med. Frank Angenstein

Ich bin seit 2012 Leiter der Arbeitsgruppe “Funktionales Neuroimaging“ am Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg. Meine Arbeit fokussiert sich zum einen auf die Suche nach den neurophysiologischen Grundlagen der fMRT Bildgebung und zum anderen auf die Frage wie verschiedene modulatorische Transmittersysteme die Interaktion des Hippocampus mit einzelnen cortikalen und subcorticalen Hirnstrukturen beeinflussen und wie sich dies unter verschiedenen pathologischen Bedingungen verändert. Dafür werden einzelne Strukturen des Gehirns selektiv durch elektrische, optogenetische oder chemogenetische Stimulation aktiviert und gleichzeitig die dadurch ausgelösten neuronalen Aktivitäten zum einen direkt durch in-vivo elektrophysiologische Ableitungen im Hippokampus und zum anderen indirekt im gesamten Gehirn mit Hilfe der fMRT Messungen gemessen.

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Magdeburg

Project Titel:Z01 Funktionelle Analyse neuronaler Netzwerke und Kleintierbildgebung in vivo

Dr. Elena Azañón

Elena Azañón studierte Psychologie an der Universität von Barcelona. Nach ihrer Doktorarbeit bei Salvador Soto-Faraco erhielt sie ein Marie-Curie-Stipendium, um am Institute of Cognitive Neuroscience (University College London) in der Gruppe von Patrick Haggard zu arbeiten (2012-2014). Nach Abschluss ihrer ersten Postdoc-Stelle setzte sie ihre wissenschaftliche Arbeit an der Birkbeck University London als Senior Postdoc in der Arbeitsgruppe von Matthew Longo fort (2014-2018). Seit 2018 ist sie mit einer Dorothea-Erxleben-Gastprofessur an der Fakultät für Naturwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg tätig. Derzeit leitet sie das Somatosensorik- und Körperwahrnehmungslabor am Leibniz-Institut für Neurobiologie und an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als Junior Research Leader.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C03 Monitoring vs. Automatisierung: Neuronale Ressourcen zum Erlernen sensomotorischer Fertigkeiten

Dr. Matthew Betts

Matthew ist Principal Investigator am Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU). Er leitet ein Forschungsprogramm, das darauf abzielt zu verstehen, wie strukturelle Veränderungen subkortikaler neuromodulatorischer Systeme mit dem kognitiven Abbau im Alter und mit den klinischen und pathologischen Manifestationen neurodegenerativer Erkrankungen zusammenhängen. Dabei werden neuartige strukturelle MR-Bildgebungstechniken mit Ultrahochfeld-MRT, PET-Bildgebung, Liquor-Biomarker und Verhaltensaufgaben kombiniert. Er ist Mitbegründer des Locus Coeruleus Imaging Meeting, das Kliniker, Neuropathologen, Physiker und kognitive Neurowissenschaftler zusammenbringt, um die Rolle des noradrenergen Locus Coeruleus bei neurodegenerativen Erkrankungen besser zu verstehen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Titel:A08 Der Beitrag des noradrenergen Systems zur neuralen Ressource im Alter

Prof. Dr. Eike Budinger

Eike Budinger studierte Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin mit den Schwerpunkten Zoologie, Verhaltensbiologie und Mikrobiologie und anschließend am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg in der Abteilung „Akustik, Lernen und Sprache“ bei Prof. Henning Scheich, wo er die funktionelle Organisation des auditorischen Kortex untersuchte. Seitdem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am LIN in den Bereichen Akustik, Lernen und Systemphysiologie sowie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) Magdeburg. Seit 2005 leitet er die Projektgruppe „Funktionelle Neuroanatomie“ und seit 2017 das 9,4 Tesla „Small Animal MRI Laboratory“. Er habilitierte 2015 an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der OvGU und erhielt 2021 den Titel eines außerplanmäßigen Professors.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:B06 Mobilisierung der neuronalen Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit

Prof. Dr. Radoslaw Martin Cichy

Radek Cichy ist ein Kognitionswissenschaftler und Leiter der Gruppe Neuronale Dynamik Visueller Kognition an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsgruppe erforscht wie das Gehirn den konstanten Fluss der auf die Retina reffenden Photonen in eine bewusste, aus Objekten bestehende und geordnete Wahrnehmung übersetzt. Zu diesem Zweck kombiniert die Arbeitsgruppe Methoden aus verschiedenen Disziplinen: Verhaltensmessungen aus der Psychologie, Hirnmessungen aus den Neurowissenschaften und maschinelles Lernen sowie konnektionistische Modellierung aus den Computerwissenschaften. Radek Cichy ist Empfänger der Förderung durch das Emmy Noether Programm sowie des ERC Starting Grants. Er ist Direktor des Center for Cognitive Neurocience Berlin an der FUB.

Institut:Freie Universität Berlin

Project Title:B02 Neurale Ressourcen der mnemonischen Diskrimination und ihre Interaktion mit verborgener Pathologie bei älteren Erwachsenen und SuperAgern

Prof. Dr. Daniela Dieterich

Daniela C. Dieterich richtete sich bereits sehr frühzeitig auf die Untersuchung relevanter Fragestellungen, die sich mit der Erforschung von neuronalen Schädigungen und synaptischer Plastizität beschäftigen. Für ihre Forschung kommt ein eigens von ihr entwickeltes experimentelles Werkzeug zum Einsatz – die metabolische Markierung de novo synthetisierter Proteine mittels funktionalisierter molekularer Grundbausteine. Mittels dieser Methodik widmet sie sich der Regulation neuronaler und gliärer Proteinhomöostase unter physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:A01 Der NMDA-Rezeptor-Komplex – eine integrale Schaltstelle für kognitive Flexibilität?

Prof. Dr. Alexander Dityatev

Alexander Dityatev ist Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Neuroplastizität am DZNE Magdeburg. Er leitet ein Forschungsprogramm zur Rolle der neuronalen extrazellulären Matrix bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Epilepsie, Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenz, Depression und Schizophrenie. Seine Hauptschwerpunkte sind die Biologie der extrazellulären Matrix, synaptische Plastizität und Synaptogenese, Elektrophysiologie, Verhaltensanalyse und Zwei-Photonen-Bildgebung bei wachen Mäusen. Er fungiert als Chefeditor der Sektion „Cellular Microenvironment“ des Journals Cells.

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Magdeburg

Project Title:A05 Die Integrität der Extrazellulären Matrix als neuronale Ressource kognitiver Flexibilität

Dr. Stefan Dürschmid

Stefan Dürschmid erhielt ein Diplom in Pädagogik (2005) und Psychologie (2009). 2013 beendete sein PhD und war als visiting scholar an der UC Berkeley (2013-2014). Er ist Leiter der Forschungsgruppe „Sensorisches Lernen und Vorhersagen“ und reichte 2021 seine Habilitationsschrift an der Otto-von-Guericke Universität ein.

Institut: Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A03 Neuronale Ressourcenzuweisung durch räumliche Gedächtnisschaltungen, die mit fortschreitenden pathologischen Herausforderungen konfrontiert sind

Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Als Neurologe beschäftigt sich Emrah Düzel mit der funktionellen Anatomie menschlicher episodischer Gedächtnisnetzwerke, neuromodulatorischen Schaltkreisen, ihren klinischen und mechanistischen Veränderungen bei Alterung und Neurodegeneration und ihren Möglichkeiten der Plastizität. Er leitet das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung sowie die Gedächtnisambulanz an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Als Sprecher des Magdeburger Standortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE, Helmholtz-Gemeinschaft) unterstützt er die Durchführung und Auswertung von bildgebenden und kognitiven Maßnahmen zur frühen Alzheimer-Erkrankung. Außerdem ist er Teilzeitgruppenleiter am Institute of Cognitive Neuroscience am Universitäts-College London, Fellow der Max-Planck School of Cognition und Mitbegründer des Digital Health Start-ups neotiv. Innerhalb des neu gegründeten Deutschen Netzwerks der Gedächtnisambulanzen koordiniert er eine Arbeitsgruppe zu Digital Health und Telemedizin.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Magdeburg

Project Title:A04 Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch das Anti-Aging Hormon Klotho – Von molekularen Mechanismen zu Interventionen

Project Title:B02 Neurale Ressourcen der mnemonischen Diskrimination und ihre Interaktion mit verborgener Pathologie bei älteren Erwachsenen und SuperAgern

Project Title:Z03 Erstellung und Untersuchung einer Biomarker-basierten Alterskohorte

Prof. Dr. Markus Fendt

Markus Fendt ist Leiter einer Forschungsgruppe am Institut für Pharmakologie und Toxiologie der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Gruppe erforscht die neuropharmakologischen Grundlagen emotionaler und kognitiver Gehirnsysteme mit einem besonderem Interesse an Verhaltens- Endophänotypen neuropsychiatrischer Störungen. Dazu werden verschiedene Verhaltensparadigmen in Kombination mit molekularen und immunhistochemischen Analysen sowie systemischen und lokalen pharmakologischen und chemogenetischen Manipulationen an Wildtyp- und genetisch veränderten Labornagern eingesetzt.

:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:A01 Der NMDA-Rezeptor-Komplex – eine integrale Schaltstelle für kognitive Flexibilität?

Prof. Dr. Dorothea Hämmerer

Dorothea Hämmerer hat an der Universität Trier, der Universität Paris X Nanterre, und der Universität Freiburg Psychologie studiert. Mit Beginn Ihrer Doktorarbeit am Max-Planck Institute fuer Human Development im Jahr 2006 setzt sie kognitiv-neurowissenschaftliche Methoden ein, um zu verstehen, warum wir zu unterschiedlichen Lebensaltern unterschiedliche kognitive Fähigkeiten haben. Ihre post-doc Studien haben Dorothea Hämmerer an die Technische Universität Dresden, das University College London (Institute for Cognitive Neuroscience und Welcome Trust Centre for Neuroimaging) sowie das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Magdeburg geführt. Sie haben ihr ermöglicht, ihre Fähigkeiten zur Magnetresonanzbildgebung und zur physiologischen und kognitiven Erfassung des Alterns und der Demenz zu erweitern. Mit dem Institute for Cognitive Neuroscience in London und dem Institut für Kognitive Neurowissenschaften unterhält sie auch momentan noch enge kollaborative Beziehungen.

In Ihrer Forschung versucht Dorothea Hämmerer zu verstehen, wie Altersunterschiede im Gehirn, insbesondere in neuromodulatorischen Systemen, Altersunterschiede in kognitiven Funktionen, insbesondere in der Aufmerksamkeitskontrolle, Entscheidungsfindung und im Gedächtnis über die gesamte Lebensspanne beeinflussen. Zusammen mit ihren Kollaborationspartnern entwickelt sie hierzu kognitive Paradigmen sowie nicht-invasive Bildgebungsmethoden, die Korrelate einzelner neuromodulatorischer Systeme (vor allem Dopamin und Noradrenalin) gezielter erfassen können. Neuromodulatorische Systeme sind aus bisher unbekannten Gründen besonders vulnerabel im Alter und gehören zu den am frühesten und am stärksten betroffen Hirnregionen in neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson- und Alzheimerdemenz. In ihrer aktuellen Forschung konzentriert sich Prof.  Hämmerer vor allem auf die Erforschung des noradrenergen Locus Coeruleus und setzt strukturelle und funktionelle Bildgebungsmethoden ein, um die frühesten kognitiven und neurophysiologischen Veränderungen in neurodegenerativen Erkrankungen abzubilden. Sie ist Mitbegründerin des Magdeburg Locus Coeruleus Imaging Meetings das, Kliniker, Tierforscher, Physiker und kognitive Neurowissenschaftler zusammenführt, um zu versuchen, die Rolle des noradrenergen Locus Coeruleus in neurodegenerativen Erkrankungen besser zu verstehen. Ihre Forschung wurde mit dem Brenda Milner Award und einem Senior Research Fellowship von Alzheimer Research UK ausgezeichnet. 

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:Universität Innsbruck

Project Title:A08 Der Beitrag des noradrenergen Systems zur neuralen Ressource im Alter

Prof. Dr. Michael Hanke

Michael Hanke ist Leiter des Psychoinformatik-Teams am Institut für Neurowissenschaften und Medizin – Gehirn und Verhalten (INM-7) des Forschungszentrums Jülich, wo er Forschungssoftware und Berechnungsmethoden für die auf maschinellem Lernen basierende Analyse und das funktionale Alignment von Neuroimaging-Daten entwickelt hat. Er wird bei der technischen Implementierung von Berechnungspipelines und deren Verbreitung helfen.

Institut:Forschungszentrum Jülich

:Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Project Title:Z02 Human imaging at meso-scale

Prof. Dr. Max Happel

Max Happel leitet die Arbeitsgruppe CortXplorer am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg und ist Professor für Physiologie an der MSB Medical School Berlin. Seine Arbeitsgruppe forscht zur Schaltkreisphysiologie am Nagermodell im Bereich von Lernen, Gedächtnis und Entscheidungsfindung. 

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

:MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin

Project Title:C02 Explorative Aufmerksamkeitsressourcenallokation durch den anterioren präfrontalen Kortex

Prof. Dr. med. Jens-Max Hopf

Jens-Max Hopf ist Leiter der Abteilung für Kognitive Neurophysiologie und Inhaber des Lehrstuhls für Kognitive Neurophysiologie an der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg sowie Leiter der Gast-Forschergruppe Visuelle Aufmerksamkeit am Leibniz Institut für Neurobiologie in Magdeburg. Im Zentrum seines Interesses steht die Erforschung von Mechanismen der Aufmerksamkeitsorientierung im menschlichen visuellen Kortex. Hierfür kommen eine Reihe von nicht-invasiven Neuroimaging Verfahren, wie elektomagnetische Ableitungen (MEF/EEG) sowie das funktionelle MRT zum Einsatz.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B05 Strukturelle und funktionelle Determinanten der attentionalen Ressourcenzuweisung beim Verfolgen multipler Objekte und Merkmale

Dr. Anna Karpova

Anna Karpova ist wissenschaftliche Führungskraft (PI) in der Forschungsgruppe „Neuroplasticity“ und leitet das Projekt zusammen mit Michael Kreutz am Leibniz Institut für Neurobiolgie. Sie ist ferner PI im Magdeburger Center for Behavorial Brain Sciences (CBBS) und Koordinatorin der Sektion Molekular & Zellbiologie am LIN. Ihre Expertise in molekularer und zellulärer Neurobiologie nutzt sie zur Charakterisierung der strukturellen und funktionellen Organisation chemischer, plastischer Synapsen. Sie untersucht den intrazellulären Protein- und Membrantransport über längere Distanzen und dessen Rolle für neuronale Funktionen. Dafür nutzt sie u.a mikroskopische Time-lapse und Super-Resolution Verfahren.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A02 Die Bildung von Gedächtnisspuren über Exzitations-Transkriptionskopplung

Dr. Michael R. Kreutz

Michael R. Kreutz leitet die Forschungsgruppe „Neuroplasticity“ am Leibniz Institut für Neurobiologie sowie die Leibniz Gruppe „Dendritic Organelles and Synaptic Function“ am Zentrum für Molekulare Zellbiologie in Hamburg (ZMNH). Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Biologie der Synapse, inbsesondere befasst er sich mit grundlegenden Fragen zur Kommunikation zwischen Synapse und Zellkern. Dies schließt die Frage nach Rückkopplung zwischen Aktivitäts-abhängiger Genexpression und synaptischer Funktion sowie deren Auswirkung auf die Bildung zellulärer Engramme ein. Nicht zuletzt untersucht er, wie die Nano-Organisation von Synapsen deren funktionelle Eigenschaften im Kontext von Lernen und Gedächtnis bestimmt. 

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A02 Die Bildung von Gedächtnisspuren über Exzitations-Transkriptionskopplung

:A04 Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch das Anti-Aging Hormon Klotho – Von molekularen Mechanismen zu Interventionen

Project Title:Z01 Funktionelle Analyse neuronaler Netzwerke und Kleintierbildgebung in vivo

Prof. Dr. med. Michael Kreißl

coming soon

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:Z03 Erstellung und Untersuchung einer Biomarker-basierten Alterskohorte

Prof. Dr. Kristine Krug

Kristine Krug kam 2019 als Heisenberg-Professorin [DFG] und Lehrstuhlinhaberin für sensorische Physiologie an die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. In ihrem Forschungsprogramm untersucht sie die neuronalen Schaltkreise und Mechanismen der Wahrnehmungsentscheidung. Ihr langfristiges wissenschaftliches Ziel ist es, die neuronalen Signale zu verstehen und zu kontrollieren, die die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung von der Ebene der einzelnen Gehirnzellen bis hin zu mentalen Zuständen formen. Derzeit ist sie Mitglied des Editorial Board von eLife, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) und Gastprofessorin an der University of Oxford.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:C05 Intervention in Netzwerken für kognitive Ressourcenallokation in Primaten

Prof. Dr. Dr. med. Volkmar Leßmann

Volkmar Leßmann ist Direktor des Instituts für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschung konzentriert sich auf molekulare und zelluläre Mechanismen der synaptischen Plastizität. Mit kombinierten elektrophysiologischen und fluoreszenzmikroskopischen Techniken untersucht seine Gruppe, wie neuromodulatorische Transmitter wie Dopamin und Neurotrophine wie BDNF die synaptische Übertragung in neuronalen Schaltkreisen des Hippocampus, der Amygdala und des präfrontalen Kortex der Maus regulieren, und wie sich dies auf das Lernen in vivo auswirkt. In Zusammenarbeit mit Psychiatern, Neurologen und Sportwissenschaftlern in Magdeburg und Jena untersucht sein Team weiter die Rolle von BDNF als Biomarker bei Patienten mit Depression und Demenz-Erkrankungen. Zusammen mit der Gruppe von Frank Ohl vom LIN befasst sich seine Forschung mit der optogenetisch kontrollierten BDNF-Regulation von cortiko-hippocampalen Schaltkreisen, die an der Alzheimer-Krankheit und dem Furchtlernen beteiligt sind.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:A06 BDNF-abhängige Neuroplastizität als neuronale Ressource der kortiko-hippokampalen Interaktion

Dr. Anne Maass

Dr. Anne Maass leitet eine Nachwuchsforschergruppe am DZNE (seit 2019). In ihrer Forschung nutzt sie multimodale Bildgebungsverfahren um besser zu verstehen, wie sich das Gehirn und dessen Funktion im Alter und in altersbedingten Erkrankungen wie der Alzheimer Krankheit verändert. In ihrer früheren Forschungsarbeit nutzte sie z.B. hochauflösendes funktionelles MRT um Gedächtnisnetzwerke im Medialen Temporallappen und dessen Plastizität im Alter zu untersuchen. Während ihrer Post Doktorandenzeit in UC Berkeley kombinierte sie funktionelles MRT und molekulare Bildgebung (PET), die es ermöglicht Alzheimer Proteine im Gehirn sichtbar zu machen. Dabei erforschte sie wie Tau und Amyloid-beta Proteine, die sich bei der Alzheimer Erkrankung im Gehirn ablagern, die Hirnfunktion und Gedächtnisnetzwerke beeinträchtigen. Am DZNE führt sie diese Forschung fort und versucht mit Hilfe multimodaler Bildgebungsverfahren (z.B. PET, fMRT) zu verstehen, was zur Ausbreitung von Alzheimer Pathologie führt und warum manche Menschen resistent dagegen sind (keine Ablagerungen entwickeln) oder andere trotz Pathologie kognitiv unbeeinträchtigt bleiben (resilient sind). Im SFB1436 leitet sie das  Z03 Projekt gemeinsam mit Prof. Düzel and Prof. Kreissl sowie das Projekt B04 gemeinsam mit  Esther Kühn und Stefanie Schreiber (Co-PI: Nadine Diersch).

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Magdeburg

Project:B04 Einfluss hippokampaler Gefäßversorgungsmuster auf die neuronalen Ressourcen der neurokognitiven Verbindungen innerhalb des medialen Temporallappens

:Z03 Erstellung und Untersuchung einer Biomarker-basierten Alterskohorte

Prof. Dr. Toemme Noesselt

Toemme Noesselt ist Vorsitzender der Abteilung Biologische Psychologie des Instituts für Psychologie. Er studierte Psychologie und Philosophie an den Universitäten Heidelberg, Düsseldorf und UCLA, USA, promovierte an der Universität Magdeburg und arbeitete als Postdoktorand am UCL, UK, im Labor von Jon Driver. Seine Forschung zielt darauf ab, die neuronalen Grundlagen der multisensorischen Wahrnehmung und des Gedächtnisses zu identifizieren, indem er Verhaltensdaten mit elektrophysiologischen und bildgebenden Verfahren des Gehirns kombiniert.      

Institut:Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:B06 Mobilisierung der neuronalen Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit

:IRTG

Prof. Dr. Frank Ohl

Frank Ohl ist Direktor der Abteilung „Systemphysiologie des Lernens“ am Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg und bekleidet die Professur „Neurobiologie“ am Institut für Biologie das Naturwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Sein Hintergrund ist Neurophysiologie und Physik. Er hat Nager-Modelle für kognitive Prozesse (darunter Konzeptlernen, Kategorienbildung) entwickelt und untersucht neuronale Dynamiken während des Lernens mit elektrophysiologischen, optischen und optogenetischen Methoden. In Zusammenarbeit mit Mathematikern und Informatikern entwickelt er ebenfalls neurocomputationale Modelle der experimentell untersuchten neuronalen Prozesse und hilft bei der Weiterentwicklung von Verfahren des maschinellen Lernens durch neue neuro-inspirierte Algorithmen.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A06 BDNF-abhängige Neuroplastizität als neuronale Ressource der kortiko-hippokampalen Interaktion

Dr. Janelle Pakan 

Janelle Pakan ist Gruppenleiterin der Forschungsgruppe Neural Circuits & Network Dynamics, die vom Center for Behavioural Brain Sciences an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg finanziert wird. Sie promovierte in Kanada an der University of Alberta und arbeitete als Postdoc an der UBC, bevor sie nach Europa zog, um ein Fellowship in Irland und an der University of Edinburgh zu absolvieren. Ihre Forschung konzentriert sich auf das Verständnis der funktionellen neuronalen “circuits”, die der Umwandlung von sensorischen Informationen in Verhaltensleistungen sowohl bei Gesundheit als auch bei Krankheit zugrunde liegen. Sie verwendet funktionelle neuroanatomische Techniken und fortschrittliche Zwei-Photonen-Bildgebung bei verhaltensauffälligen Mäusen in Kombination mit virtuellen Umgebungen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B06 Mobilisierung der neuronalen Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit

Prof. Dr. Stefan Pollmann

Stefan Pollmann leitet die Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie an der OVGU. Sein Forschungsfokus ist die Allokation von Aufmerksamkeitsressourcen und deren neuronale Grundlagen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:C02 Explorative Aufmerksamkeitsressourcenallokation durch den anterioren präfrontalen Kortex

Dr. Matthias Prigge

Matthias Prigge promovierte in experimenteller Biophysik im Labor von Peter Hegemann, wo er sich mit Photorezeptoren beschäftigte und damit, wie man sie zur Manipulation neuronaler Schaltkreise einsetzen kann. Diese Proteine werden derzeit häufig verwendet, um neuronale Schaltkreise zu manipulieren, während Modelltiere eine Verhaltensaufgabe ausführen. Als Postdoc arbeitete er im Labor von Ofer Yizhar am Weizmann Institute of Science in Israel. Hier entwickelte er ein Interesse an Systemneurowissenschaften und insbesondere an der Frage, wie neuromodulatorische Netzwerke manipuliert werden können, um die Symptome beim Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen zu lindern. Sein Labor entwickelt optische Instrumente und Technologien, um neuromodulatorische Netzwerke in Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:B01 Konnektivität des medialen Temporallappens und des präfrontalen Kortex als neurale Ressource des Erkennungsgedächtnis zur Wiedererkennung

Prof. Dr. med. Stefan Remy

Stefan Remy ist der wissenschaftliche Direktor des LIN, leitet die Abteilung Zelluläre Neurowissenschaft und ist Professor für molekulare und zelluläre Neurowissenschaft an der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Er promovierte im Jahr 2003 an der Universität Bonn und forschte im Anschluss als Postdoktorand bei Heinz Beck an der Klinik für Epileptologie (Direktor: Christian E. Elger). Als Alexander von Humboldt-Stipendiat schloss er sich dem Department für Neurobiologie und Physiologe an der Northwestern University in Evanston, USA, an. Dort forschte er bei Nelson Spruston an synaptischer Plastizität und neuronaler Erregbarkeit. Im Jahr 2007 setzte er seine Forschungen mit Heinz Beck in Bonn fort, dort gründete er im Jahr 2009 seine eigene Forschungsgruppe, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen. Bevor er im Jahr 2020 seine neuen Aufgaben am LIN antrat, forschte er 10 Jahre als Leiter der Arbeitsgruppe „Neuronale Netzwerke“ am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen Bonn. Stefan Remy ist Sprecher des Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS) und vertritt den Standort Magdeburg (im Verbund Jena-Magdeburg- Halle) am neu gegründeten Deutschen Zentrum für psychische Gesundheit.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A03 Neuronale Ressourcenzuweisung durch räumliche Gedächtnisschaltungen, die mit fortschreitenden pathologischen Herausforderungen konfrontiert sind

Prof. Dr. med. Petra Ritter

Petra Ritter ist ordentliche Professorin und Leiterin der Sektion Gehirnsimulation am Berliner Institut für Gesundheit der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Integration von Neuroimaging und Computational Neuroscience für eHealth-Anwendungen. Sie leitet mehrere große Konsortien und Projekte wie das Charité & BIH Virtual Research Environment, die National Research Data Infrastructure Initiative in Neuroscience und das europäische Open Science Cloud Projekt VirtualBrainCloud. Darüber hinaus war sie Leiterin des Co-Design-Projekts The Virtual Brain im EU-Flaggschiff-Projekt Human Brain.

Institut:Charité – Universitätsmedizin Berlin

Project Title:C05 Intervention in Netzwerken für kognitive Ressourcenallokation in Primaten

Prof. Dr. Magdalena Sauvage

Magdalena Sauvage leitet die Abteilung Funktionelle Architektur des Gedächtnisses (FAM) und ist Co-Direktorin des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg. Ihre Expertise zu Gedächtnisfunktionen erwarb sie während ihrer Laufbahn am MPI für Psychiatrie (München, Deutschland), am MIT (Graybiel-Labor, Boston, USA) und an der Boston University (Eichenbaum-Labor, USA). Ihre Abteilung untersucht die neuronalen Grundlagen des Gedächtnisses bei Gesundheit und bei Pathologie, indem sie translationale , also von der Ratte auf den Menschen übertragbare Verhaltenstest mit hochauflösender molekularer Bildgebung, Optogenetik, in-vivo-Elektrophysiologie an Einzelzellen und mit 9,4T fMRT an wachen Ratten kombiniert. Sie organisiert die alle zwei Jahre stattfindende internationale und interdisziplinäre FAM-Konferenzreihe, ist Mitglied des CRC1436 Steering Committees und ist zudem als Herausgeberin von Neurobiology of Learning and Memory tätig.  

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:B01 Konnektivität des medialen Temporallappens und des präfrontalen Kortex als neurale Ressource des Erkennungsgedächtnis zur Wiedererkennung

Prof. Dr. med. Mircea Ariel Schoenfeld

Ariel Schoenfeld ist Leiter der Abteilung für Experimentelle Neurologie und Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Neurologie und funktionelle Bildgebung an der medizinischen Fakultät der Otto von Guericke Universität Magdeburg, sowie medizinischer Direktor der Kliniken Schmieder Heidelberg. Er befasst sich mit den neuralen Mechanismen der Wahrnehmung und Bewertung visueller Informationen bei gesunden Probanden und Patienten mit Läsionen im zentralen Nervensystem. Im Vordergrund der Forschung stehen grundlagenwissenschafliche, aber auch klinisch-pathologische Aspekte, die mit nicht-invasiven Neuroimaging Verfahren (Strukturelles und funktionelles MRT, sowie zeitlich hochauflösendes EEG und MEG) untersucht werden.

:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

:Kliniken Schmieder

:B05 Strukturelle und funktionelle Determinanten der attentionalen Ressourcenzuweisung beim Verfolgen multipler Objekte und Merkmale

Dr. Dr. med. Björn Hendrik Schott

Björn Schott ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Göttingen und gemeinsam mit Constanze Seidenbecher Leiter der Gruppe Synapse-Brain-Cognition in der Abteilung Verhaltensneurologie am LIN Magdeburg. Er befasst sich in seinen Forschungsarbeiten mit der Frage, inwieweit sich genetische und immunologische Faktoren auf Lern- und Gedächtnisprozesse des Menschen sowie auf deren Störung im Alter und bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen auswirken. Er fungiert als Associate Editor für Frontiers in Human Neuroscience.

Institut:Georg-August-Universität Göttingen

:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A05 Die Integrität der Extrazellulären Matrix als neuronale Ressource kognitiver Flexibilität

Prof. Dr. med. Stefanie Schreiber

Als forschende Neurologin gilt mein Hauptaugenmerk der Entwicklung eines besseren Verständnisses der bisher viel zu oft schicksalhaften neurodegenerativen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Dabei liegt der Schwerpunkt meiner Arbeitsgruppe auf der neuropathologischen Kaskade welche über die Schädigung der kleinsten Hirngefäße (zerebrale Mikroangiopathie) zu einer Verringerung des zerebralen Blutflusses sowie zur Beeinträchtigung des glymphatischen Systems bis hin zu allen Formen von Demenz führt. Hierzu untersuchen wir die Entstehung und Entwicklung dieser Erkrankung anhand von Tiermodellen und innerhalb einer am Standort Magdeburg rekrutierten Patientenkohorte. Auf Grundlage des erarbeiteten mechanistischen Verständnisses der Krankheitsprogression entwickeln wir neue Marker basierend auf multimodaler Bildgebung, Biofluiden und kognitiven Tests mit dem Ziel innovative Präventions-, Diagnose- und Therapieansätze zu abzuleiten.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B04 Einfluss hippokampaler Gefäßversorgungsmuster auf die neuronalen Ressourcen der neurokognitiven Verbindungen innerhalb des medialen Temporallappens

Prof. Dr. Constanze Seidenbecher

Constanze Seidenbecher ist molekulare Neurowissenschaftlerin und Mitglied im Vorstand des SFB. Sie leitet zusammen mit Björn Schott die Gruppe Synapse-Brain-Cognition in der Abteilung Verhaltensneurologie des LIN Magdeburg sowie das LIN Science Management & Public Outreach Office. Ihre Forschung konzentriert sich auf synaptische Moleküle und die perisynaptische extrazelluläre Matrix des Gehirns als Determinanten der neuronalen und homöostatischen Plastizität. Sie ist Council Member in der International Society for Neurochemistry (ISN) und Vorsitzende des ISN-Karriereentwicklungsausschusses sowie Editorin für Journal of Neurochemistry.

Institut:Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg

Project Title:A05 Die Integrität der Extrazellulären Matrix als neuronale Ressource kognitiver Flexibilität

Prof. Dr. Oliver Speck 

Oliver Speck ist Leiter der Abteilung Biomedizinische Magnetresonanz am Institut für Physik der Fakultät für Naturwissenschaften. Er forscht auf dem Gebiet der Ultrahochfeld-MRT und deren neurowissenschaftlichen Anwendungen. Besonderes Ziel sind hierbei Methoden für eine höchstaufgelöste in vivo Bildgebung des menschlichen Gehirns. Dies wird durch schnelle Bildgebungsverfahren, Methoden zur prospektiven Korrektur von Bewegungen des Kopfes und durch Verfahren zur geometrisch korrekten Abbildung von Hirnstrukturen erreicht. Er unterstützt den SFB durch seine Expertise in den Bereichen MRT-Methodik, MRT-Hardware und Anwendung in den Neurowissenschaften.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:Z02 Human imaging at meso-scale

Dr. med. Max-Philipp Stenner

Max-Philipp Stenner ist Leiter des Motor Learning Lab am Leibniz-Institut für Neurobiologie und an der Otto-von-Guericke-Universität sowie stellvertretender Leiter der LIN-Abteilung für Verhaltensneurologie. In seiner Forschung, die durch ein Freigeist-Stipendium der Volkswagenstiftung gefördert wird, untersucht er, wie menschliche motorische Kontrolle und Wahrnehmung beim motorischen Lernen zusammenwirken und wie unser subjektives Erleben von Kontrolle aus dieser Interaktion resultiert. Als klinisch tätiger Wissenschaftler interessiert er sich besonders für das subjektive Erleben von Kontrolle bei neurologischen und neuropsychiatrischen Störungen, darunter das Tourette-Syndrom, ADHS und der Zwangserkrankung. Seine Hauptkompetenz liegt in der Kombination von Psychophysik mit nicht-invasiver und invasiver Neurophysiologie beim Menschen, einschließlich Magnet- und Elektroenzephalographie sowie intrakranieller und spinaler Aufzeichnungen lokaler Feldpotentiale beim Menschen.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C03 Monitoring vs. Automatisierung: Neuronale Ressourcen zum Erlernen sensomotorischer Fertigkeiten

Prof. Dr. Oliver Stork

Prof. Dr. Oliver Stork ist Leiter der Abteilung Genetik & Molkulare Neurobiologie am Institut für Biologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschung widmet sich dem Verständnis molekularer und zellulärer Mechanismen, die der Bildung und Spezifikation emotionaler Erinnerungen zugrunde liegen. Dabei liegt sein besonderes Augenmerk auf der Analyse lokaler Schaltkreisprozesse im Rahmen der Bildung von Engramm-Zellverbänden im Hippokampus. In den SFB wird er seine Expertise in der Etablierung und integrativen Analyse von Nagetiermodellen für die Verhaltens- und Gedächtnisforschung einbringen.

Neben dem SFB1436 fungiert Prof. Stork als Mitglied im Magdeburger Sonderforschungsbereich SFB854 und im Deutschen Zentrum für Seelische Gesundheit am Standort Magdeburg, sowie als Sprecher verschiedener neurowissenschaftlicher Graduiertenschulen, darunter das IRTG1436 (dieses Programm), des CBBS-Graduiertenrogramms und des GRK2413 (stellvertretender Sprecher).

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Project Title:A07 Orexinerge Modulation neuraler Ressourcen

:Z01 Funktionelle Analyse neuronaler Netzwerke und Kleintierbildgebung in vivo

:ITRG

Prof. Dr. Marco Taubert

Marco Taubert ist Leiter der Arbeitsgruppe für Kognition und Bewegung und Inhaber des Lehrstuhls für Trainingswissenschaft an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Er befasst sich in seinen Forschungen mit trainingsbedingten Veränderungen in der Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns. Seine Arbeitsschwerpunkte betreffen das Erlernen neuer Bewegungsaufgaben, den Zeitverlauf der Neuroplastizität in unterschiedlichen Hirngewebeklassen sowie Methoden der nicht-invasiven Bildgebung und Gehirnstimulation.

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C01 Dynamische Modellierung einer trainings-bedingten und leistungs-optimierenden Mobilisierung neuraler Ressourcen

Prof. Dr. med. Markus Ullsperger

Markus Ullsperger ist seit 2012 Lehrstuhlinhaber und Professor für Neuropsychologie am Institut für Psychologie der Otto von Guericke Universität Magdeburg sowie Principal Investigator (PI) am Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS) Magdeburg. Er beschäftigt sich seit etwa 20 Jahren mit den strukturellen, funktionellen und neurochemischen Aspekten der kognitiven Kontrolle und Handlungsüberwachung. Dabei setzt er auf eine Integration multimodaler Methoden, insbesondere EEG und fMRT kombiniert mit computationaler Modellierung und pharmakologischer Intervention, bei gesunden Versuchspersonen und Populationen mit neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen.

Institut:Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Naturwissenschaften

Projekttitel:C04 Wiederherstellung der durch Schlafentzug gestörten neuralen Ressourcen

Prof. Dr. Thomas Wolbers

Thomas Wolbers leitet die Forschungsgruppe Altern, Kognition & Technologie am DZNE Magdeburg. Seine Forschung benutzt das große Potenzial von Extended Reality (XR) Technologien, um (i) Mechanismen des gesunden und pathologischen Alterns besser zu verstehen, (ii) XR-basierte diagnostische Instrumente zur Messung der kognitiven Gesundheit zu entwickeln, und (iii) technologiebasierte Interventionen für die Behandlung emotionaler und kognitiver Defiziten zu implementieren. Darüber hinaus unterhält er internationales Kooperationsnetzwerk, um sein Forschungsportfolio durch Computermodellierung, Software-Engineering und Forschung an Tiermodellen des Alterns zu erweitern.

Institut:Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Magdeburg

Institut:Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:B03 Grid cell-Integrität als neurale Ressource für Navigation und episodisches Gedächtnis?

Dr. Gabriel Ziegler

Gabriel Ziegler leitet die Modellierungs- und Neuroprognosegruppe am Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND). Seine Arbeit konzentriert sich auf modernste statistische Ansätze wie die latente Variablenmodellierung von Gehirn-Verhaltensbeziehungen, longitudinalen Hirnveränderungen und Krankheitsprogressionen in der Alters- und Demenzforschung mittels MRT. Er hat innovative Beiträge in der kognitiven Neurowissenschaft der Entwicklung unter Verwendung multivariater Kernel-Methoden, Gaußscher Prozesse, dynamischer Systeme und Bayesscher Inferenz geleistet. Seine Arbeitsgruppe implementiert MR-basierte Vorhersagemodelle für die Gedächtnisleistung und entwickelt multivariate funktionelle und strukturelle Indizes zur Charakterierung von Hirnerhaltung. Er ist Teil der Arbeitsgruppe in-vivo Histologie (hMRT), die neue Analysetechniken für quantitative multimodale MRT etabliert.

Institut:Otto von Guericke Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät

Project Title:C01 Dynamische Modellierung einer trainings-bedingten und leistungsoptimierenden Mobilisierung neuraler Ressourcen