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SFB 1436
Neurale Ressourcen der Kognition

Das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisieren

Wie kann das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisiert, gesteigert und erhalten werden? Ein interdisziplinäres Team aus Medizin, Biologie, Biochemie, Psychologie, Physik und Pharmakologie geht diesen Fragen im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich (SFB) 1436 „Neurale Ressourcen der Kognition“ auf den Grund.

Senioren gesucht
Wir suchen bewegungsfreudige, motivierte Seniorinnen und Senioren. Im Rahmen eines großen Projektes möchten wir den Einfluss von Gleichgewichtstraining auf die kognitiven Fähigkeiten untersuchen.

Forschungsgebiet A

Was sind die molekularen und synaptischen
Grundlagen kognitiver Verbesserung?

Forschungsgebiet B

Wie verändert sich beim kognitiven
Training die Verschaltung im Gehirn?

Forschungsgebiet C

Wie hängen Netzwerkveränderungen im Gehirn mit
der Mobilisierung von kognitiven Ressourcen zusammen?

Neuigkeiten vom SFB 1436

Senioren gesucht

Wir suchen bewegungsfreudige, motivierte Seniorinnen und Senioren. Im Rahmen eines großen Projektes möchten wir den Einfluss von Gleichgewichtstraining auf die kognitiven Fähigkeiten untersuchen.
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Hiwi gesucht!

Das SFB-Projekt C01 sucht einen Hiwi, der bei einer Studie zur Balancefähigkeit von Menschen ab 60 unterstützt.
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SFB-Retreat 2022 in der Burg Wanzleben

Vom 28. Juni bis zum 30. Juni fand das zweite Retreat des Sonderforschungsbereiches 1436 „Neurale Ressourcen der Kognition“ in der Burg Wanzleben statt. Lesen Sie hier eine kurze Zusammenfassung unseres …
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Female Career Days – jetzt anmelden!

Vom 20. bis zum 22. September 2022 finden die, vom Female Scientists Network organisierten, Female Career Days 2022 statt. Wir erwarten informative und spannende Diskussionsrunden mit unseren Referentinnen zu folgenden Themen: Karriere …
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External Speakers Series

Am 12.07.2022 ist Frau Dr. Denise Henriques von der York University of Toronto, Kanada zu Gast in unserer „External Speaker Series“. Sie wird um 13:30 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Proprioception …
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Probanden gesucht

Wer kann schon von sich behaupten, er helfe bei den ganz großen Durchbrüchen (in) der Medizin… Sie vielleicht? Aber sicher! Bewerben Sie sich doch als Proband für eine unserer Studien. …
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Unser Forschungs-
schwerpunkt

Kann man die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses steigern? Welches verborgene Potenzial hat das Gehirn und wo liegen die Grenzen? Wie kann das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisiert und gesteigert werden?

Die Mikro- und Makro-Architektur unseres Gehirns gibt biologische Grenzen für die Leistungsfähigkeit von Gedächtnis, Aufmerksamkeit sowie Lernvermögen vor. Doch innerhalb dieser Grenzen gibt es eine große Variabilität, und durch spezifisches Training können individuelle kognitive Fähigkeiten verbessert werden. Ziel unseres Forschungsverbundes ist es, überprüfbare Theorien zur Leistungsgrenze des menschlichen Gehirns zu entwickeln und Methoden zur Leistungssteigerung zu erforschen. Wir wollen verstehen, welche neurobiologischen Prinzipien die kognitiven Ressourcen begrenzen und wie diese Ressourcen voll erschlossen oder gar gesteigert werden können. Damit wollen wir neue Wege aufzeigen, um mit gezielten Interventionen neurale Ressourcen über die gesamte Lebensspanne hinweg zu erschließen und zu bewahren.

Mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in insgesamt 22 Einzelprojekten arbeiten derzeit in unserem Sonderforschungsbereich an diesem spannenden neurowissenschaftlichen Thema von großer gesellschaftlicher Relevanz. Im Zentrum steht für uns die Frage, wie Leistungsverbesserungen in einer Aufgabe auf andere Aufgaben übertragen werden können und wann sie auf Kosten anderer Fähigkeiten gehen. Mit Hilfe neuester neurowissenschaftlicher Technologien und innovativer Methoden tragen human- und tierexperimentelle Untersuchungen dazu bei, die individuelle Variabilität und die übertragbare Verbesserung kognitiver Funktionen aufzuklären. Warum lassen kognitive Fähigkeiten im Alter nach, und worin bestehen die enormen Ressourcen der „Super-Ager“? Dabei betrachten wir auch molekulare biochemische Prozesse wie Tau- und Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, wie Schlafentzug oder die Wirkung von Umwelteinflüssen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert und unterstützt das Projekt, an dem neben der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Leibniz-Institut für Neurobiologie auch das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Standort Magdeburg, die Freie Universität Berlin, die Charitè Universitätsmedizin Berlin, das Forschungszentrum Jülich und die Universitäten Düsseldorf, Heidelberg und Göttingen beteiligt sind.

Dr. Michael Kreutz & Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Dr. Michael Kreutz & Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Publikationen des SFB 1436