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DZNE Magdeburg untersucht im SFB 1436 die Merkfähigkeit von Menschen mit Bildern

SFB 1436
Neurale Ressourcen der Kognition

Das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisieren

Wie kann das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisiert, gesteigert und erhalten werden? Ein interdisziplinäres Team aus Medizin, Biologie, Biochemie, Psychologie, Physik und Pharmakologie geht diesen Fragen im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich (SFB) 1436 „Neurale Ressourcen der Kognition“ auf den Grund.

Wissenschaftler besprechen Poster aus dem SFB 1436
Maus bei einem Experiment im Magdeburger Labor

Forschungsgebiet A

Was sind die molekularen und synaptischen
Grundlagen kognitiver Verbesserung?

Einige Teilprojekte nutzen VR-Brillen im SFB 1436 in Magdeburg

Forschungsgebiet B

Wie verändert sich beim kognitiven
Training die Verschaltung im Gehirn?

Wissenschaftler des SFBs 1436 in Magdeburg werten Studienergebnisse aus

Forschungsgebiet C

Wie hängen Netzwerkveränderungen im Gehirn mit
der Mobilisierung von kognitiven Ressourcen zusammen?

Wissenschaftler des SFBs 1436 in Magdeburg untersuchen Probanden um neue Erkenntnisse in den Neurowissenschaften zu gewinnen

Probanden gesucht

Wollten Sie schon immer wissen,
was in Ihrem Kopf vorgeht?

SFB 1436 Magdeburg Neuigkeiten, News und Events

Neuigkeiten vom SFB 1436

Unser Forschungsschwerpunkt

Kann man die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses steigern? Welches verborgene Potenzial hat das Gehirn und wo liegen die Grenzen? Wie kann das kognitive Potenzial des Gehirns mobilisiert und gesteigert werden?

Die Mikro- und Makro-Architektur unseres Gehirns gibt biologische Grenzen für die Leistungsfähigkeit von Gedächtnis, Aufmerksamkeit sowie Lernvermögen vor. Doch innerhalb dieser Grenzen gibt es eine große Variabilität, und durch spezifisches Training können individuelle kognitive Fähigkeiten verbessert werden. Ziel unseres Forschungsverbundes ist es, überprüfbare Theorien zur Leistungsgrenze des menschlichen Gehirns zu entwickeln und Methoden zur Leistungssteigerung zu erforschen. Wir wollen verstehen, welche neurobiologischen Prinzipien die kognitiven Ressourcen begrenzen und wie diese Ressourcen voll erschlossen oder gar gesteigert werden können. Damit wollen wir neue Wege aufzeigen, um mit gezielten Interventionen neurale Ressourcen über die gesamte Lebensspanne hinweg zu erschließen und zu bewahren.

Mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in insgesamt 22 Einzelprojekten arbeiten derzeit in unserem Sonderforschungsbereich an diesem spannenden neurowissenschaftlichen Thema von großer gesellschaftlicher Relevanz. Im Zentrum steht für uns die Frage, wie Leistungsverbesserungen in einer Aufgabe auf andere Aufgaben übertragen werden können und wann sie auf Kosten anderer Fähigkeiten gehen. Mit Hilfe neuester neurowissenschaftlicher Technologien und innovativer Methoden tragen human- und tierexperimentelle Untersuchungen dazu bei, die individuelle Variabilität und die übertragbare Verbesserung kognitiver Funktionen aufzuklären. Warum lassen kognitive Fähigkeiten im Alter nach, und worin bestehen die enormen Ressourcen der „Super-Ager“? Dabei betrachten wir auch molekulare biochemische Prozesse wie Tau- und Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, wie Schlafentzug oder die Wirkung von Umwelteinflüssen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert und unterstützt das Projekt, an dem neben der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Leibniz-Institut für Neurobiologie auch das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Standort Magdeburg, die Freie Universität Berlin, die Charitè Universitätsmedizin Berlin, das Forschungszentrum Jülich und die Universitäten Düsseldorf, Heidelberg und Göttingen beteiligt sind.

Dr. Michael Kreutz & Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Co-Sprecher Dr. Michael Kreutz & Sprecher Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Publikationen des SFB 1436

Arterial hypertension and beta-amyloid accumulation have spatially overlapping effects on posterior white matter hyperintensity volume: a cross-sectional study

Jose Bernal, Stefanie Schreiber, Inga Menze, Anna Ostendorf, Malte Pfister, Jonas Geisendörfer, Aditya Nemali, Anne Maass, Renat Yakupov, Oliver Peters, Lukas Preis, Luisa Schneider, Ana Lucia Herrera, Josef Priller, Eike Jakob Spruth, Slawek Altenstein, Anja Schneider, Klaus Fliessbach, Jens Wiltfang, Björn H Schott, Ayda Rostamzadeh, Wenzel Glanz, Katharina Buerger, Daniel Janowitz, Michael Ewers, Robert Perneczky, Boris-Stephan Rauchmann, Stefan Teipel, Ingo Kilimann, Christoph Laske, Matthias H Munk, Annika Spottke, Nina Roy, Laura…

Lifelong experiences as a proxy of cognitive reserve moderate the association between connectivity and cognition in Alzheimer’s disease

Ersin Ersoezlue, Boris-Stephan Rauchmann, Thomas Schneider-Axmann, Michael Wagner, Tommaso Ballarini, Maia Tato, Julia Utecht, Carolin Kurz, Boris Papazov, Selim Guersel, Lena Burow, Gabriele Koller, Sophia Stöcklein, Daniel Keeser, Claudia Bartels, Frederic Brosseron, Katharina Buerger, Arda C Cetindag, Peter Dechent, Laura Dobisch, Michael Ewers0, Klaus Fliessbach, Ingo Frommann, John D Haynes, Michael T Heneka, Daniel Janowitz0, Ingo Kilimann, Luca Kleinedam, Christoph Laske, Franziska Maier, Coraline D Metzger, Matthias H Munk, Oliver Peters, Lukas Preis, Josef…

Logo Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Logo Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg
Logo Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. DZNE
Logo Center for Behavioral Brain Sciences CBBS
Logo Charité Universitätsmedizin Berlin
Logo des Forschungszentrums Jülich
Logo Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft DKFZ
Logo Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Uni Göttingen
Logo der Universität Heidelberg
Logo der FU Berlin